|
|
Rosen aus Rio, Tulpen aus Amsterdam.
Das war der Titel des Vortrags, den Bernhard Kalandt bei uns Landfrauen
hielt. Und statt hübscher Bilder brachte er gleich einen ganzen Armvoll
blühender Blumen mit. Zur Jahreszeit passend erfuhren wir alles über
Frühlingsblüher, die in Holland angebaut und nach Gewicht gehandelt
werden. Während unsere beliebten Rosen zu 50% aus Südamerika und zu 40%
aus Kenia kommen. Auch sie werden über Holland gehandelt. Als Beiblatt
nimmt man heute nicht mehr das einst so beliebte Schleierkraut, sondern
Grünzeug, das nicht rieselt, dafür aber ewig hält. Wir erfuhren alles
über Trendfarben, Zucker und Domestos im Blumenwasser, Pflege der Vasen
und warum Rosen kaum noch duften.
Das Bild zeigt Bernhard Kalandt und Ilsemarie Meyer.
|
 |
|
Eine abenteuerliche Reise duch Ostpreußen bescherte uns der
Lichtbildervortrag von Ernie Meyer. Er nahm uns mit auf einen 280
Kilometer langen Rundritt durch Masuren auf den Spuren von Marion Gräfin
Dönhoff. Abseits der großen Straßen auf naturbelassenen Wegen begleitet
von Gänsen, Hühnern und klappernden Störchen , vorbei an riesigen
Weiden, auf denen Pferde standen, die jedes Trakehner-Züchter-Herz höher
schlagen lassen. Gräfin Dönhoff hatte einst diese Strecke zurückgelegt
und in ihrem Buch" Namen, die niemand mehr nennt" ausführlich
beschrieben. Beeindruckende Fotos dieser schönen Landschaft voller
Mohnblumen und Margeritenfeldern, aber auch Relikte aus
kumunistisch-bolschewistischer Zeit weckten viele Empfindungen. Dieser
Abend wurde mit dem Müdener LandFrauenverein gemeinsam gestaltet.
Die Fotos zeigen Ilsemarie Meyer und Helga Eggers in der Mitte Ernie
Meyer |
 |
|
Erstmalig führten wir unsere Jahreshauptversammlung zu Beginn des Jahres
durch, und nicht wie bisher im Herbst.Nach der Schweigeminute für unsere
Verstorbenen folgten Tätigkeits- und Kassenberichte.Es konnten 11 neue
Mitglieder gewonnen werden. Bevor die neu gewählten Ortsvertrauensfrauen
vorgestellt wurden, wurden die scheidenden OVfr mit Dankesworten und
Blumensträußen verabschiedet.
Den Vortrag des Abends hielt Prof.Dr.Karl J.Oldhafer.
Er nahm uns mit auf eine virtuelle Reise durch Speiseröhre, Magen und
Darm. Auch einer Gallenblasenentfernung und einer Darmoperation konnten
wir auf der Leinwand zusehen. Gegessen hatten wir zum Glück schon
vorher.
Die Bilder zeigen: verabschiedete Ordsvertrauensfrauen, alle alten und
neuen Ortsvertrauensfrauen zusammen, Prof. Oldhafer mit Ilsemarie Meyer
|
 |
 |
 |
|
Bei unserer Weihnachtsfeier wurde gesammelt für die neue
Kindertagesstätte Kieselsteine, die in Räumen der Haupt/ Realschule
eingerichtet wurde. Hier finden 12 Kinder bis zu 3 Jahren optimale
Betreuung. Bei einem Rundgang durch Spiel-, Schlaf- und Badezimmer
bekamen wir LandFrauen einen Eindruck und waren hell begeistert. Die
Betreuerinnen Doris Kurzich, Kerstin Schwerdtfeger und Carmen Lange
freuten sich mit den Kindern über die willkommene Spende von 250.-Euro.
Von dem Geld soll eine benötigte Sprossen-Kletter-Wand angeschafft
werden.
Das Bild zeigt Hermannsburger LandFrauen mit Kindern und Betreuern der
Kindertagesstätte.
Fu. |
 |
|
|
Die Hermannsburger – LandFrauen begannen das neue Jahr mit einem
gemeinsamen Frühstück. Hier ging es humorvoll zu. Kein Wunder, denn
Frau von Krosigk brillierte mit dem Vortrag „ Humor als Lebenskraft“ .
Es wurde andächtig gelauscht und herzhaft gelacht. Mit fröhlichen
Gesichtern endete eine humorvolle Veranstaltung.
( M. Kaltenbach)
|
 |
|
|
Weihnachtsfeier der LandFrauen - Hermannsburg
Erwartungsvoll kamen die Hermannsburger-LandFrauen zur
diesjähriger Weihnachtsfeier im „ Neu gestalteten Gemeindesaal „der
Großen Kreuzkirche.
Herr Pastor i.R. Wilhelm Röhrs aus Scheeßel, brachte den LandFrauen ein
„ Weihnachtspacket mit besonderem Inhalt mit“.
Eine etwas andere Betrachtung der Weihnachtszeit, nicht nur unter
Konsumgesichtspunkten. Spannende Geschichten, die nachdenklich
stimmten und die Weihnachtszeit etwas anders beleuchteten.
Gesungene Weihnachtslieder, sowie Beiträge des Kinderchors und
Flötengruppe der Großen Kreuzkirche, machte die Weihnachtsfeier zu einer
rundherum gelungenen Veranstaltung
(Text. M. Kaltenbach)
Foto:
Die LandFrauen aus Weesen, die in diesem Jahr die Weihnachtsfeier
ausrichteten mit der Vorsitzenden Ilsemarie Meyer und dem Referenten
und
Die Flötengruppe der Großen Kreuzkirche
|
|
|
|
NUN KANN DER WINTER
KOMMEN!
Bei strahlendem
Herbstwetter fanden sich wieder einige unserer fleißigen Mitglieder
und bereiten die Heidebeete in der Ortsmitte für den Winter vor. Das
letzte Unkraut wurde gezogen, und die Heide wurde geschnitten, damit
sie im nächsten Jahr wieder so üppig blühen kann und Besucher
Hermannsburgs erfreut. Zum Abschluss gabs Kaffee und von unserer
lieben Klara Golz selbstgebackenen Kuchen.
|
 |
|
|
Celler Herbstmarkt
Endlich mal Sonnenschein
beim Celler Herbstmarkt. Auch wir Hermannsburger LF waren vertreten und
verkauften Kartoffel-,Kräuter-, Zwiebel- und Apfelbrot. Zum Aufschmieren
gabs selbstgemachtes Apfelschmalz. Schon vor Marktende war alles
verkauft. |
Apfeltag in Celle
Unser schöner neuer
Pavillon war uns beim Apfeltag in Celle bei dem herbstlichen Wetter
sehr willkommen. Wie auch beim Herbstmarkt waren Brote und Schmalz
sehr begehrt und schon bald restlos ausverkauft. Für beide
Tage-Danke an den Wettergott!!
|
|
|
 |
 |
|
|
Loblied auf den Herbst.
Eine Reise durch
Brauchtum, Lieder und Geschichten bot uns die Referentin Ida Zick.
Ein bunter, fröhlicher Strauss, ein Loblied auf den Herbst!
Angefangen vom Siegeszug des Drachen, weiter über den Birnenbaum
des Herrn von Ribbeck und Erntedankfeste bis hin zum Altweibersommer
vermischte Frau Zick Geschichten und Prosa mit Herbstmelodien von
Vivaldi.
Tschüß, Sommer!
Das Bild zeigt vor
der Referentin und den LandFrauen sitzend die beiden Azubis, die für
die schöne Dekoration gesorgt haben.
|
 |
Trachtenfest 2011
Die aktiven Hermannsburger LandFrauen sind dabei |
 |

|
|
|
Unsere Tagesfahrt führte
uns nach Vier-und Marschlande, und mit Heidi Rohde hatten wir eine
kompetente Gästeführerin an Bord. Im Elb-Urstrom-Tal ging es durch
die schöne Gegend, in der früher Gerste und Hopfen, heute aber
Blumen und Gemüse angebaut werden. Jede 5. Rose, die wir im Laden
kaufen, kommt hierher. Das Freilichtmuseum Rieckhaus in Curslack
wurde besichtigt, und in Altengamme, dem kleinsten Dorf in
Vierlande, wurde die schöne Kirche bewundert. Nach dem Mittagessen
im Tatenberger Fährhaus und Kaffee am Hohendeicher See in
Ochsenwerder wurde die Heimfahrt angetreten. Aber vorher konnte man
sich im Gartenbaubetrieb Burmester noch mit Herbstblumen und
Kräutern eindecken.
 |
|
Unterwegs zu neuen
Chancen..........
Unter diesem Motto sind bundesweit LandFrauen unterwegs, ob bei
Radtouren, Kanufahrten, Begegnungen oder Besichtigungen. Auch die
Hermannsburger Landfrauen machten mit 2 Aktionen mit: "Mit Opa und
Oma auf Tour" und "Zu Besuch bei den LandFrauen" . Über beide
wird im folgenden berichtet.
Zum einen war eine
40köpfige Frauengruppe aus Hardehausen zu Gast, die von uns betreut
wurden, und mit denen wir im geselligen Beisammensein Erfahrungen
austauschten und Verbindungen knüpften. Die zweite Aktion war die
Oma-Opa-Enkeltour, die bei bestem Sommerwetter nach Severloh führte
und allen viel Spaß bereitete.
Wir LandFrauen unterstützen hiermit die Stiftung" Eine Chance für
Kinder". Denn zugunsten dieser Stiftung werden im Rahmen der
Aktionstage, die noch bis September laufen, Spenden gesammelt für
Kinder, deren Chancen im Leben begrenzt sind.
|
|
Mit Oma und Opa auf Tour.
Die Hermannsburger LandFrauen starteten bei herrlichem Wetter die Oma –
Opa – Enkel Tour mit dem Fahrrad Richtung Hof – Severloh. Hier
angekommen wurde gespielt, Oma, Opa und Enkel konnten sich richtig
austoben. Unterwegs gab es Bögen mit Fragen der Flora und Fauna der
Umgebung, diese wurden am Schluss ausgewertet.
Es
ist was Besonderes, mit Oma und Opa auf Tour zu sein. Oma und Opa
genießen nämlich die Zeit, die sie ohne deren Eltern mit den Enkel
verbringen können. Da darf man die Enkel auch mal verwöhnen, ohne
tadelnde Blicke von Mama und Papa zu kassieren.
|
 |
|
|
 |
 |
|
Nimm ein Kind an die Hand und lass dich von ihm führen. Betrachte die
Steine, die es aufhebt und höre zu, was es dir erzählt. Zur Belohnung
zeigt es dir eine Welt, die du längst vergessen hast. ( Verfasser unbekannt)) |
|
|
LandFrauen
beim Hermannsburger Feierabend aktiv.
Der Hermannsburger
Feierabend ist eine beliebte Veranstaltung der Hermannsburger
Heidewirte. Sie findet alle 14 Tage jeweils am Dienstag auf dem
Gelände des Heimatmuseums statt. Während die Großen Bratwurst und
Bier u.Ä. genießen, vergnügen sich die Kleinen unter der Aufsicht
der LandFrauen am Lagerfeuer beim Stockbrotbacken. Bei der 1.
Veranstaltung dieses Jahres hatten die Heidewirte alle LandFrauen,
die im letzten Jahr so fleißig mitgeholfen hatten, auf ein Gläschen
Sekt geladen.
|
 |
|
|
Zu Besuch bei uns
LandFrauen
40 Frauen aus
Hardehausen wohnten während ihrer Exkursion durch die Lüneburger
Heide in der Heimvolkshochschule Hermannsburg. Beim Rundgang durch
unseren Ort, wobei sie das " Lädchen," die Peter-Paul-Kirche und das
Ludwig-Harms-Haus kennenlernten, wurden sie von einigen unserer
LandFrauen betreut. Am letzten Abend, beim Erfahrungsaustausch im
Bauernhaus, wurde neben guten Gesprächen auch gemeinsam gesungen und
beschlossen, sich wiederzusehen. Anette Icken stellte bei dieser
Gelegenheit das Buch" Fremde-Frauen-Freundinnen" vor, ein Projekt
der interkulturellen Schreibwerkstatt mit LandFrauen und kurdischen
Êzidinnen.
Das Foto zeigt die
Frauen aus Hardehausen mit Hermannsburger LandFrauen und Herrn
Stefan Haase als Vertreter der Heimvolkshochschule.
 |
|
|
Alles über Kräuter
22 Frauen unseres
Vereins machten sich auf den Weg nach Hohne, um zu erfahren, wozu
Kräuter gut sein können und was man aus ihnen alles machen kann. Sie
wurden von Elisabeth Cramm und Heidi Meier mit einem erfrischenden
Blütenfruchtgetränk und Lavendelkeksen empfangen. Während die Hälfte
der Gruppe einen Rundgang durch den üppigen Kräutergarten mit der
ausgiebigen Besichtigung der Kräuterspirale absolvierte, wobei
unzählige Informationen über Wirkung und Heilkraft von Wild- und
Heilkräutern besprochen wurden, besichtigte die 2. Gruppe die schöne
Hohner Kirche. Zur Kaffeetafel wurden wir überrascht mit
Rhabarberkuchen mit Gundermann, Apfelkuchen mit Zitronenmelisse und
Frauenmantel und mit frischen Blüten liebevoll dekorierten Torten.
Dieser interessante Nachmittag endete mit der Verkostung einer
Kräuterrolle, dazu passend reichte man uns einen Kräutertee,
natürlich ganz frisch gebrüht.
|
 |
 |
 |
 |
|
|
Ab
morgen mach ich alles anders!
Bevor wir in die Sommerpause gehen, in der keine Vorträge mehr
stattfinden, sondern ganz für Fahrten und Kreativveranstaltungen frei
ist, lernten wir von Herrn Jörg Eikmann, warum es so schwer ist, gute
Vorsätze in die Tat umzusetzen.
Wir
alle kennen das: Ich bin viel zu dick! Ich müsste eigentlich eine Diät
machen!
Solche Gedanken nützen gar nichts. Laut Eikmann soll man sich das Ziel (
z. B. Kleidergröße 38) als Film im Kopf vorstellen. Damit kann unser
Gehirn etwas anfangen. Denn jeder innere Film suggeriert ihm, dass was
Tolles passiert. Unser Gehirn ist ein Bilderorgan, eine Einbahnstraße.
80% aller Kraft beziehen wir aus Bildern.
Neben
den Vorsätzen , dünner zu werden ging es in Eikmanns Vortrag auch um
zwischenmenschliche Probleme, bei denen die Männer eigentlich nicht so
gut wegkamen wie wir Frauen. In einem Saal voller Frauen kann das auch
nicht anders gesagt werden. |

Das Bild zeigt Jörg
Eikmann zum Schluss seines Vortrags beim Signieren seiner Bücher.
|
|
|
"Celle,
einmal anders gesehen." So war der Titel eines Lichtbildervortrags
von Bernhard Meißner.Rund 70 unserer LandFrauen hatten sich
eingefunden, um den zum Teil humorigen Worten unseres Referenten auf
dem Weg durch Celles Vergangenheit mit meist übersehenen Kleinoden
zu folgen. Wer wußte schon, dass die Teiche im französischen Garten
früher 4eckig waren und warum die älteste Grünanlage Celles
überhaupt französischer Garten heißt? Ebenso wenig wußten wir
LandFrauen, dass der Trompetenbaum auch Beamtenbaum heißt und dass
das schmalste Haus in der Stadt nur 3.20m breit ist. Nach dem
Vortrag folgten noch nette Anekdoten und Gedichte von Anno
dazumal. Alles in allem ein netter Abend.
|

Foto: Bernhard Meißner
zwischen 4 Hermannsburger LandFrauen |
|
|
Am
Seminar: „ Vereinsarbeit- Leicht gemacht, ein Informations- und
Erfahrungsaustausch für Vorstandsmitglieder“ vom 18. bis 20. Februar
nahmen 3 Hermannsburger LandFrauen und 4 Mitglieder des Kreisverbandes
Celle teil. Während der Tagung wechselten Vortrag, Diskussionen, Übungen
und Gruppenarbeit ab. Die Leitung lag in den bewährten Händen von
Brigitte Scherb und Maria Vogel. Neben Bekanntem gab es viel Neues zu
lernen, angefangen von Rechten und Pflichten, von Aufgaben und
Verantwortung der Vereine. Als Aufgaben der Vorstandsmitglieder sind
seien hier nur die Führung der laufenden Geschäfte und die Vertretung
der Belange des Vereins genannt. Alle Teilnehmerinnen aüßerten sich
nach Abschluss der Tagung höchst zufrieden und gaben zu, viel gelernt zu
haben.
|

Das Bild zeigt die
Teilnehmerinnen aus dem Celler Raum. |
|
|
Klaus Hampe, der
Gewissensexperte beim Radio NDR 1 zeigte viele Fallbeispiele auf,
wie Konflikte entstehen und wie man damit umgehen sollte.Wir spielen
alle im Laufe des Lebens unsere Rollen. Sei es als Kind, als
Halbwüchsige, Schwiegertochter, Mutter oder Oma. Die Lebensrollen
wechseln. Neue Rolle bedeutet oft Angst, weniger Einfluss zu haben,
weniger wichtig zu sein. Wenn wir das merken, dass hinter den
Rollen, die wir spielen, Menschen mit Ängsten und Wünschen stecken,
dann können wir Konflikte vermeiden oder abbauen! Wir wollen nicht,
dass Kinderkriege ein Leben lang ausgetragen werden. Denn auch das
gibt es, dass eine erwachsene Frau immer noch das kleine Mädchen
ist, das Angst hat, zu kurz zu kommen.
|

Das Bild zeigt v. links. Klaus
Hampe, Anette Icken, Ilsemarie Meyer und Ilsedore Heidmann. Heidmann und
Icken stellten sich als neue Vorsitzenden des Landfrauenkreisverbandes
Celle vor. |
|
|
Burger oder Bio?
Unter dieser Überschrift referierte sehr engagiert die
Ernährungsberaterin Christiane Schultze aus Wittingen. Zu dieser ersten
Veranstaltung im neuen Jahr hatten sich viele LandFrauen eingefunden,
zudem das Thema“ Ernährung“ ja auch immer interessant ist und bleibt.
Essen und Trinken sollen Spaß und Freude machen. Da wir mit einem
überreichlichen Angebot leben, ist es gar nicht so leicht, Fehler zu
vermeiden. Ernährungsfehler machen sich selten sofort bemerkbar, aber
umso stärker nach Jahren. Keine stark verarbeiteten Lebensmittel,
sondern saisonbedingte, regionale. Dazu 300-600 gr Fleisch pro Woche und
viel trinken! Das Bewußtsein stärken für gute Lebensmittel!! Dann ist
Burger oder Bio keine Frage mehr.
 |
|
Adventsfeier des
LandFrauenvereins Hermannsburg
110 LandFrauen feierten Advent im Saal der Großen Kreuzkirche und
ließen sich einstimmen auf das kommende Weihnachtsfest. Die LandFrauen
des Ortsteiles Beckedorf hatten Saal, Fenster und Tische liebevoll
geschmückt. Kaffee, selbstgebackene Plätzchen, der Singkreis des Vereins
und die Kinderflötengruppe der Großen Kreuzkirche trugen zur festlichen
Stimmung bei. Unter der Überschrift“ Ein Weihnachtlicher Mensch werden“
referierte sehr engagiert Frau Heidrun Kuhlmann. Sie teilt die
Menschheit in drei Weihnachtstypen. Typ Nummer 1( und dazu zählte sie
uns LandFrauen) besucht sämtliche Weihnachtsmärkte, ist mit Backen und
Dekorieren in seinem Element, kann an Aktion gar nicht genug bekommen.
Während Typ 2 kritischer ist, keine Hektik – keine Rennerei mag, nach
Kalorienplan lebt und nicht die ganze Familie am Tisch haben will, macht
es sich Typ 3 am einfachsten und verreist über die Festtage. Nun, wir
sind wohl alle eine Mischung aus allen 3 Typen. Heidrun Kuhlmann mahnte
die Frauen, keine Hektik, keinen Harmoniestress aufkommen zu lassen. Man
soll sich Pausen gönnen, auf Empfang schalten, was das Fest uns bringen
will. Offen werden für das Geheimnis von Weihnachten. Wir wollen bei den
vielen Äußerlichkeiten den Kern dieses Festes nicht vergessen.
Vielleicht ist das ein Anfang, ein weihnachtlicher Mensch zu werden.
|
|
 |
 |
|
|
Mit
Dr. Ingfried Hobert hatten wir uns einen Experten geholt für unser
Thema: „ Natürliche Wege und goldene Tipps zum gesunden Schlaf.“ Dr.
Hobert, Arzt für Ganzheitsmedizin, verbindet das Beste aus verschiedenen
Welten miteinander und nutzt Jahrtausende alte Weisheiten der Heilkunst
aus Asien und Australien. Woher kommen unsere Schlafstörungen? Nicht nur
Hunger, Durst, zuviel Alkohol, Kälte, Wärme, spätes Abendessen und
Fernseher im Schlafzimmer rauben uns den Schlaf. Sondern auch der Kopf
ist schuld, weil er nicht abschalten kann. Angst, Wut, Ärger, Eifersucht
und andere Probleme machen emotionalen Stress. Neben den altbekannten
Hausmitteln wie warme Milch mit Honig, Hopfen, Melisse, Baldrian oder
Lesen sind Liebe, Dankbarkeit, Vertrauen, Mitgefühl, Freude und ein
frohes Herz ebenso Zaubermittel für gesunden Schlaf wie Schäfchen-zählen.
|
|

bei der Arbeit
|

Dr. Hobert und
LandFrauen |
|
Bei strömendem Regen
waren wieder einige von uns aktiv, um die im Frühjahr angelegten
Heidebeete winterfest zu machen. Damit sich Hermannsburger Bürger
und Touristen auch im nächsten Jahr an den hübschen Farbklecksen in
der Ortsmitte erfreuen können. Trotz des Wetters hatten alle Spass
bei der Arbeit.
|
|
|
Jahreshauptversammlung
An
unserer Jahreshauptversammlung nahmen auch Frau Maria Vogel vom NLV und
Frau Weidlich vom DRK teil. Der Niedersächsische Chorverband, der
zeitgleich in der Heimvolkshochschule weilte, sang für uns zu Beginn
unter der Leitung von Matthias Gauer ein Lied.
Frau
Weidlich stellte die neue Tagespflege-Einrichtung in Hermannsburg vor.
Nach
der Begrüßung durch unsere Ilsemarie Meyer und Anette Icken, letztere im
Namen des Hauses, kamen wir zum wichtigen Punkt der Tagesordnung: Die
Wahl der stellv. Vorsitzenden!
Margita Kaltenbach nahm mit 72 Ja-Stimmen, 3 Nein-Stimmen und 3
Enthaltungen die Wahl an. Maria Vogel stellte die Satzungsänderungen
vor. Alle Punkte wurden einstimmig angenommen.
Herr
Horst Hincken referierte sehr engagiert zum Thema: Ist Erntedank noch
zeitgemäß?
Dann
wurden die nächsten Anliegen und Termine bekanntgegeben.
Mit einem gemeinsamen Lied wurde die Versammlung beendet. |
 |
 |
|
Das Foto zeigt die
Landfrauen mit Maria Vogel und Horst Hincken.
|
Das Bild zeigt:
Ilsemarie Meyer , rechts
neben ihrer
Stellvertreterin Margit Kaltenbach.
|
|
|
Halbtagesausflug nach
Insel und Lünzen.
Erstes Ziel war Insel.
Hier gingen wir in das Pult-und Federkiel-Museum und fühlten uns
zurückversetzt in alte Schulzeiten mit Ranzen, Tafel und Deutscher
Schrift. " Das kenne ich auch, dies hatten wir auch" hörte man unentwegt
angesichts der alten Bänke und anderem historischen Mobiliar. Weiter
gings nach Lünzen in die Käseschmiede. Hier nahmen wir an einer
Informationveranstaltung mit Verkostung teil und lernten, was mit der
Milch von der Kuh bis auf den Esstisch passiert.Ein Spaziergang durch
den Heidegarten im Höpen rundete diesen schönen Ausflug unseres Vereins
ab.
|
 |
|
|
Während sich die Großen
beim Hermannsburger Feierabend, der in der Saison dienstagsabends
stattfindet, am Bratwurststand oder Bierstand vergnügen, sorgen die
Landfrauen dafür, dass auch die Kinder ihren Spass haben. Stockbrot
backen am Lagerfeuer heißt es dann. Drei Kilogramm Teig waren ruck-zuck
alle. Und die Landfrauen passen auf, dass sich kein Kind die Finger
verbrennt.
|
 |
 |
|
|
Der Dankeschönnachmittag
für die Vorstandsmitglieder fand in Neuenkirchen statt. In Gundas Garten
wurden wir empfangen und konnten uns bei einem Rundgang am schönen Hobby
der Besitzerin erfreuen, nämlich an den Tomaten. Ein Hobby, das sie mit
Leidenschaft betreibt. Mehr als 20 verschiedene Sorten- rote, gelbe,
grüne, runde, ovale, Zebratomaten und Zitronentomaten, nicht annähernd
soviel kann man im Handel bekommen. Oberstes Anliegen ist der Erhalt
alter Sorten. Unsere Gastgeberin kannte neben den deutschen auch die
lateinischen Namen, was man bewundern muss. Auch Kräuter, die man auf
dem Markt nicht mehr bekommt, wachsen hier in Hülle und Fülle. Der
Tag fand beim gemütlichen Kaffeeklatsch seinen Abschluss.
|
Ferienbetreuung
 |
Viel Spass hatten die Kinder
und auch die LandFrauen bei der Ferienpassaktion " Kochen mit Kindern".
Unter der Leitung und Organisation von Christa Ohlhoff fanden sich 12 Kinder
zwischen 7-12 Jahren in der Küche der Hermannsburger Grundschule ein und
bereiteten trotz großer Hitze leckere Sachen wie Würstchen im Teig,
Pizzaschnecken, Käseböller und Gemüsemuffins. Gegen den Durst gab es
selbstgemachte Kinderbowle. " Ich hab letztes Jahr schon mitgemacht", sagte
eine 11Jährige. " Mir macht das Spass, und meine Mutter freut sich auch,
wenn ich kochen kann". Abwaschen und Aufräumen im Anschluss waren
selbstverständlich. |
|
|
|
|
Tagestour nach
Hildesheim
Der Dom ist wegen Renovierungarbeiten geschlossen, deshalb stand die
ebenfalls 1000 Jahre alte Michaeliskirche auf dem Tagesprogramm. Sie
mutet an wie eine Burg mit ihren massiven Mauern und mächtigen Türmen.
Beim Gang durch die barocke Parkanlage, den Magdalenengarten, konnten
wir 1500 Rosen bestaunen und auf dem Weinberg die tolle Aussicht und den
kühlen Sekt genießen. Im Feng Shui- Garten von Hannelore Lemme bekamen
einige von uns Lust, sofort nach Haus zu fahren und ihren Garten
umzugestalten. Bevor es in Dingelbe zum alten Bauerngarten ging, bekamen
wir köstliche Appetithäppchen und leckere Säfte serviert. Im
Kräutergarten wimmelte es nur so von bekannten und unbekannten duftenden
Kräutern, von üppigen Gemüsebeeten und farbenfrohen Blumenrabatten.
Manch guten Tipp für neue Rezepturen nahmen wir mit nach Haus.
|
 |
 |
|
|
|
Morgenwanderung
Die jährliche Morgenwanderung unseres Vereins begann diesmal am Parkplatz
Misselhorn und führte über die weitläufigen Heideflächen. Unter der Leitung
von Hans-Heinrich Euhus lernten wir alles über Naturschutzgebiete,
Landschaftsschutz, Wacholder und Wildverbiss. Die Rufe der Fischreiher
begleiteten uns. Leider spielte das Wetter nicht so recht mit, und so
marschierten wir bald zum gemütlichen Frühstück in den " Misselhorner Hof". |
 |
 |
|
|
Verschleppt
ans Ende der Welt.
Unter dieser Überschrift
hatten wir im Rahmen der Konrad-Adenauer-Stiftung Freya Klier zu Gast.
Frau Klier machte sich mit drei Frauen, die die sowjetischen
Arbeitslager überlebt hatten und zurückkehren konnten, erneut auf den
Weg nach Sibirien. Wir sahen eine eindrucksvolle Dokumentation über das
Schicksal der verschleppten Menschen. Ein bedrückender Abend!!
|
|
 |
|
|
Vortragsreihe Tod und
Trauer |
|
Bewusstes Trauern – Rückkehr ins Leben“
Zu diesem
Thema fand a im Rahmen einer Vortragsreihe eine Veranstaltung der Landfrauen
statt. Als Referentin konnte Frau Dorothea Stockmar gewonnen werden, die
durch Ihre langjährige Mitarbeit in der Hospizbewegung anschauliche Beiträge
zum Umgang mit dem Tod, der Trauerarbeit von Angehörigen und Hinterbliebenen
und dem Andenken an den Verstorbenen darstellen konnte.
Dabei hat sich gezeigt, wie
wenig präsent der Tod und dessen Folgen für die Hinterbliebenen in den
Gedanken der Gesellschaft verhaftet ist und wie viel noch im Bereich
Trauerarbeit zu leisten sein wird, um den Tod als Bestandteil des Lebens zu
betrachten.
|

Vortrag von Pastor Georg
Gremels über
Sterben und Tod in anderen Kulturen |
|
Im Rahmen
der 3-teiligen Veranstaltungsreihe der Hermannsburger Landfrauen zu dem
Thema Tod und Trauer besuchten zahlreiche Mitglieder und Gäste den Ruheforst
Südheide.
Die Anpflanzungen bestehen aus Fichten, Kiefern, Roteichen und Bergahorn.
Die Bestattungen finden kirchlich und auch ohne Pastor statt. In einem
Ruhebiotop können 12 Personen beigesetzt werden. Die Idee des Friedwaldes
kommt aus der Schweiz. In Deutschland ist diese Art der Bestattung ab dem
Jahr 2000 möglich. Sie findet in 2 Kreisen mit einem Abstand von 2 Metern um
einen Baum herum statt- 80 cm tief. Im Ruheforst Feuerschützenbostel fanden
bisher 77 Bestattungen statt- in der Planung sind 5000 Beisetzungsorte.
|
 |
|
| Powerfrauen piepsen
nicht! |
|
Unter der Überschrift:
Powerfrauen piepsen nicht! zog uns die bekannte Stimmtrainerin Birgit
Abrameit alle in ihren Bann. 165 Frauen waren gekommen, als die
Hermannsburger und die Müdener Landfrauen in Zusammenarbeit diesen Vortrag
organisiert hatten. Die Stimme ist die Visitenkarte unserer Persönlichkeit.
Sie ist wichtig, darf weder zu hoch noch zu tief, weder zu laut noch zu
leise sein. Durch situationsbedingte Übungen können wir lernen, die Stimme
effektiv zu nutzen. Alles, was der Stimme schadet, wurde angesprochen, aber
auch was ihr gut tut wie Summen, Gähnen, Wasser, Salbei, während Kaffee,
Salz und scharfe Gewürze eher schaden. Das nahmen wir mit nach Hause:
Atmung, Haltung und Artikulation gehören zum guten Ton. Ein eindrucksvoller
Vortrag!!
|
 |
|
| Draußen war tiefster
Winter, drinnen im Saal waren die Landfrauen schon eingestimmt auf den
baldigen Frühling. Marleen Knust- selber aktive Landfrau- lehrte uns anhand
von Dias und vielen Fallbeispielen, was machbar ist gegen Schädlinge und
Krankheiten im Garten. Dafür gibt es viele Ursachen wie Nässe oder
Trockenheit, Pilze, Viren, Blattläuse, andere Schädlinge oder gar falsche
Standorte und ungünstige Bodenverhältnisse. Groß war das Interesse und
einstimmig die Meinung, erstmal umweltfreundliche Mittel anzuwenden, ehe die
Chemiekeule zum Einsatz kommt. Aber es gibt eben auch Dinge, gegen die ist
kein Kraut gewachsen. |
 |
|
| Ein Plädoyer für die
Milch
Wir starteten ins neue Jahr mit einem gesunden Frühstück, verbunden mit
einem Vortrag, den die Ernährungswissenschaftlerin Renate Frank sehr
eindrucksvoll unter dem Titel" Kochen für die Knochen" hielt. Viele Fragen
gab es , die geduldig beantwortet wurden. Knochenerkrankungen nehmen rasant
zu, vor allem auch bei Männern und Jugendlichen. Um dem vorzubeugen, gab
Frau Frank viele Ratschläge und Beispiele zur gesunden und calziumreichen
Ernährung wie grünes Gemüse, Nüsse, auch Ananas, vor allem aber Milch und
Milchprodukte. Auch beim Mineralwasser ist darauf zu achten, wieviel Calzium
enthalten ist. |
 |
Die teuersten
Mineralwasser sind nicht unbedingt die besten. Entscheidend für die
Knochendichte ist es, was in den ersten 30 Lebensjahren gegessen wurde, ob
man genügend Reserven hat für das Alter.
" Bewegungsmangel, phosphatreiche Kost, Alkohol, Nikotin, Koffein und
calziumarme Ernährung schaden den Knochen. Wenn man das beherzigt, kann man
gesund bleiben bis auf die Knochen- bis ins hohe Alter", so Frank. Auf dem
Bild sehen wir Renate Frank mit Landfrauen und den drei Mitarbeiterinnen der
HVHS Silke, Kersten und Anke, die das gesunde Frühstück zubereitet haben. |
|
 |
 |
Eine Idee
wurde jetzt in die Tat umgesetzt. Bürgermeister Axel Flader und die
Hermannsburger Landfrauen sorgen dafür, dass Hermannsburgs Ortsmitte schöner
wird. 1000 Heidepflanzen wurden von der Gemeinde gekauft, zum Einpflanzen
fanden sich 25 Landfrauen ein, die trotz des schlechten Wetters einige
Stunden damit verbrachten, den Kreuzungsbereich an Krusen Ecke gärtnerisch
hübsch zu gestalten. Damit haben sie sich auch verpflichtet, die Pflege zu
übernehmen, die dann im Frühjahr ansteht.
Bürgermeister Flader und Bauamtsleiter Gallasch waren zu Beginn der Arbeiten
anwesend und lobten das Engagement der Frauen. Bleibt zu hoffen, dass andere
Vereine sich ermuntert fühlen, Ähnliches zu leisten. Die Bilder zeigen
Landfrauen mit Bürgermeister und Bauamtsleiter.
|
|
|
"Auch
Knigge läßt nicht mehr knicksen" |
Unter dem Titel "Auch
Knigge läßt nicht mehr knicksen" referierte Frau Doris Zick, die extra aus
Goslar angereist war, im fast vollen Saal des Misselhorner Hofs.Mit einer
amüsanten Beispielgeschichte-wie man sich nicht benehmen solle- stimmte Frau
Zick uns auf das Thema ein. Über äußeres Erscheinungsbild, Small-talk,
Vorstellung, Sitzordnung, Pünktlichkeit bis hin zum Umgang mit dem Handy in
der Öffentlichkeit haben sich die Benimmregeln nicht wesentlich
geändert.Takt- und Feingefühl sind immer noch die Grundpfeiler. Mit einem
Satz Schopenhauers: " Gutes Benehmen ist wie ein Kissen. Es mag nicht viel
mehr als Luft und Federn drin sein, aber es lindert den Aufprall!" schloss
der interessante Vortag .
Das Bild zeigt Doris Zick und drei unserer Landfrauen. |
 |
|
|
Halbtagsausflug
|
|
Der letzte
dieses Jahres führte uns nach Peine, wo wir unter fachkundiger Führung die
Schokoladenfabrik Rausch besichtigten. Menschen auf der ganzen Welt
glücklich zu machen mit edlen Trüffeln, Pralinen und Konfekt ist die Devise
dieses Hauses. Wir lernten alles über die Kakaobohnen, die nur in wenigen
Regionen der Welt wachsen und selten und kostbar sind, vom Anbau bis zur
industriellen Fertigung der Schokolade. Interessant waren auch die 120 Jahre
alten funktionstüchtigen Maschinen im Schokomuseum. Prunkstück ist der große
Schokovulkan, der erste der Welt. Nach einer Filmvorführung im hauseigenen
Kino ließen wir uns Torte und heiße Schokolade schmecken. |
 |
Danach waren wir
gestärkt zur Stadtführung durch Peine mit ihren vielen schönen
Fachwerkhäusern. Dem berühmten Sohn der Stadt-Friedrich von Bodenstedt- der
weltweit ein anerkannter Dichter war, setzte man hier ein Denkmal, ebenso
wie dem Peiner Original Schicke-Schacke, der um die Jahrhundertwende
Dienstmann und Bote der Stadt war. Den Abschluss bildete die ev. Kirche
Sankt Jakobi, die nach der Renovierung 1994 als Juwel der Stadt Peine gilt
und wahrhaftig eine Augenweide ist.
Die Bilder zeigen : Landfrauen mit Gästeführerin vor der Stadtbücherei und
Landfrauen im Museum vor dem 2,50m großen Weihnachtsmann aus Schokolade.
|
|
|
Jahreshauptversammlung |
Die
Jahreshauptversammlung bereicherte unser Bürgermeister Axel Flader mit
seiner Anwesenheit. Er stellte seine Arbeit, seine Projekte und konkrete
Anliegen für Hermannsburg vor. Bei den folgenden Wahlen wurden die 1.
Vorsitzende Ilsemarie Meyer und die Schriftführerin Ellen Fuhrken für
jeweils 4 Jahre wiedergewählt, letztere mit 1 Gegenstimme. Stellvertretende
Schriftführerin ist Margitta Kaltenbach. Auch der Reiseausschuss ( Bärbel
Engfer und Angelika Behn ) wurde im Amt bestätigt. Kassenwartin Inge Meyer
stand nicht zur Wiederwahl und wurde nach 12 Jahren exakter Kassenverwaltung
verabschiedet. Ihre Nachfolgerin ist Brigitte Winkelmann, stellvertretend
Adelheid Winkelmann. Kassenprüfer sind Barbara Feix und Angela Meyer. Weil
sich niemand fand, den stellvertretenden Vorsitz zu übernehmen, erklärte
sich Margrit Richter schließlich bereit, dieses Amt noch kommissarisch
für 1 Jahr weiteres auszufüllen.
Nach den Regularien las der Hermannsburger Wolfgang Kirks aus seinem
neuesten Buch. Das Bild zeigt Axel Flader und Wolfgang Kirks eingerahmt von
Hermannsburger Landfrauen. |
 |
 |
|
Tagesfahrt
durch das Calenberger Land
Unsere Tagesfahrt führte durch das Calenberger Land. Begleitet wurden wir
von der Landfrau und Gästeführerin Elisabeth Goedeke. Erste Anlaufstation
war das Lehr-und Forschungsgut Ruthe der Stiftung Tierärztliche Hochschule
Hannover. Hier bekamen wir Landfrauen einen Einblick in verschiedene Formen
moderner Nutztierhaltung. Seit 1964 haben hier mehr als 10 000 Studenten der
Tiermedizin das vorgeschriebene landwirtschaftliche Pflichtpraktikum
absolviert.
Nach gutem Mittagessen im Gutscafe " Zur Wildente " in Giften wartete schon
die märchenhafte Marienburg auf uns. Sie ist eines der eindrucksvollsten
Baudenkmäler des 19. Jahrhunderts und war ein Geschenk des letzten
Hannoverschen Königs Georg 5. an Königin Marie, seine Frau. Durch
Schlossführer Ekke Geisel, der uns sehr engagiert vom Rittersaal bis zur
Schlossküche leitete, bekamen wir viele Informationen über die Hannoversche
Geschichte. Den Abschluss des schönen Tages bildete ein Besuch im Hofcafé
Wittenberg, in dem wir uns bei Kaffee und Kuchen entspannen konnten.
Die Bilder zeigen zum einen die Landfrauengruppe auf der Treppe der
Schlosskapelle mit Gästeführerin Elisabeth Goedeke und Schlossführer Ekke
Geisel und zum anderen kleine Gruppen beim Kaffee.
|
 |
 |
|
Die jüngste
LandFrau unseres Hermannsburger Vereins ist unter der Haube. Stephanie
Tiller. geb. Peters heiratete am 3. Juli im Alter von 24 Jahren ihren Jörg
in Hermannsburg in der Großen Kreuzkirche. Getraut wurden die beiden von
Pastor Heine, und die Landfrauen standen Spalier. Unsere herzlichsten
Wünsche begleiten sie.
|
|
 |
 |
|
|
Zum
Dankeschön-Nachmittag fanden sich in diesem Jahr die Vorstandsmitglieder im
schönen Garten unserer 1.Vorsitzenden Ilsemarie Meyer zusammen. Nach
interessanter Besichtigung der Bio-Gas-Anlage und gemütlichem Grillen
stellten sich alle zum Gruppenbild auf. |
 |
 |
|
| Ferienbetreuung der
LandFrauen |
|
Sechs Landfrauen fanden
sich bereit, in der Küche der Hermannsburger Grundschule mit 20 Kindern im
Alter von 8 bis 12 Jahren zu kochen. Aufgeteilt in fünf Gruppen wurden
Pizzateig, Kräuterbutter und Salat und Nachtisch bereitet. Daneben lernten
die Kinder auch, Servietten zu falten, Tische hübsch einzudecken, selbst
vorm Abwasch wollte sich niemand drücken. Jungen und Mädchen waren
gleichermaßen fröhlich bei der Sache.
|

|
 |
 |
| |
|
|
|
In der
Filzfabrik |
| Der Halbtagsausflug ging
nach Soltau, und in Röders Filzfabrik bekamen wir eine gründliche Einführung
in die Filzwelt. Kaum einer von uns kannte vorher diese Fabrik, die sich
mitten im Zentrum der Stadt in einem denkmalgeschützten Gebäude befindet.
Sie wurde 1847 als Filzschuhproduktion gegründet und beschäftigt mehr als
120 Mitarbeiter. Nach leider zu kurzem Rundgang durch die Stadt und einem
Besuch im Museum stärkten wir uns mit gutem Kuchen im Hofcafe in Ellingen.
Zum Abschluss wurde die Kirche in Wolterdingen besucht mit dem
eindrucksvollen Bronzetaufbecken aus dem 14. Jahrhundert. Man muss nicht
immer in die Ferne schweifen!! |
 |
|
|
Morgentauwanderung |
Die diesjährige Wanderung
durch Tag und Tau führte über schöne Wanderwege entlang der Örtze bis nach
Müden. Als kundigen und humorvollen Leiter hatten wir Dieter Schott
engagiert, der einiges zu erzählen wußte. Unter einem alten Holunderbusch
"fand" er eine Flasche Holunderwein, die gleich geleert wurde. Angelika Behn
überraschte uns mit wohlklingenden Tönen auf dem Jagdhorn. Zum Abschluss gab
es ein reichhaltiges Frühstück in der Müdener Jugendherberge.
|

|
|

Überraschungsständchen durch Angelika |

Morgentauwanderung |
|
Nur 16 Frauen unseres
Vereins nahmen an der interessanten Führung durch das Bieneninstitut in
Celle teil. Dabei lernten wir alles über die Bedeutung der Bienenhaltung,
über Forschung und Entwicklung. Was ist der Unterschied zwischen Honigbienen
und Wildbienen? Wie gefährlich sind Bienenstiche, und wie vermeide ich sie?
Welchen Einfluss haben Pflanzenschutzmittel? Alle diese Fragen wurden
beantwortet. Das Celler Institut für Bienenkunde bildet Berufsimker aus,
bietet Freizeitimkern Fortbildungskurse und ist als überregionale
Berufsschule mit staatlicher Abschlussprüfung zuständig für das gesamte
Bundesgebiet. Wir sehen hier die Landfrauen vor dem Denkmal
Caroline-Mathilde.
|
 |
|
|
Die Tagesfahrt führte zunächst
nach Bremen. Hier besuchten wir den schönen Rhododendron-Park, der mit rund
3000 Sorten und 550 Wildarten als zweitgrößte Rhododendronsammlung der Welt
gilt. Im 2003 erbauten Botanika-Center begaben wir uns auf Entdeckungsreise
zu den fernen Heimatregionen des Rhododendron und erkundeten exotische
Naturräume und rätselhafte Kulturen. |
 |

|
Nach einem guten
Mittagessen ging die Fahrt weiter nach Worpswede, dem international
bekannten Künstlerdorf. Im Museum sahen wir berühmte Werke jener Maler, die
einst diese Künstlerkolonie gründeten. Allen voran die bekannteste Malerin
Paula Modersohn-Becker
|
|
Zwei treue, langgediente Ortsvertrauensfrauen des Hermannsburger
Landfrauenvereins wurden geehrt. Friedeborg Ohlhoff ( links) war seit vielen
Jahren Ortsvertrauensfrau für Baven. Ihre besonderen Qualitäten sind
Handarbeiten, mit denen sie zwei große Handarbeitsausstellungen des Vereins
bereicherte. Fünf Jahre lang gab sie Handarbeitskurse und brachte den
Landfrauen ihre so geliebte Hardanger Stickerei bei. Alle persönlichen
Einladungenskarten zu Jubiläen wurden von ihr handgestickt, und auf jedem
Hermannsburger Frühling waren ihre gestickten Passepartoutkarten sehr
gefragt. Ebenso Elfriede Klatt(rechts),seit Jahren zuverlässige
Ortsvertrauensfrau und zuständig für den östlichen Ortsteil
Hermannsburgs.Ihre Spezialität ist die Nähmaschine. In den letzten Jahren
nähte sie unzählige Schürzen, Kissen, Decken,die auf keinem Hermannsburger
Frühling fehlen durften. Auch ihre Näh-und Handarbeiten bereicherten die
Handarbeitsausstellungen ungemein. Beide kommen weiterhin gern zu
Veranstaltungen der Landfrauen und nehmen aktiv am Vereinsleben teil.
Ilsemarie Meyer ( 1. Vorsitzende) sprach ihnen Dank und Anerkennung für ihre
Arbeit aus. |
 |
|
Im letzten Vortrag der Landfrauen zeigte Sabine Dralle unter dem
Titel: "Sitzplätze am Haus und im Garten" rechtzeitig
zu Beginn der
Gartensaison, wie man es sich im Garten gemütlich machen und seinen
Garten intensiv erleben kann. Die Bedeutung des Sitzplatzes im
Garten ist heute ausgeprägter als früher. Wer heut einen Garten
anlegt, sorgt gleich für mehrere Sitzplätze, je nach Funktion und
Himmelsrichtung. In vielen schönen Dias zeigte Frau Dralle Beispiele
für Terrassenplätze. Abgrenzung, Überdachung, Sonnenschutz,
Regenschutz, Bepflanzung und Raumbildung wurden ausgiebig erläutert.
Der Mensch braucht Gemütlichkeit und Harmonie, auch im Garten. Mit
diesen Bilder im Kopf gehen die Landfrauen in die Sommerpause.
Das Foto zeigt Sabine Dralle, eingerahmt von Landfrauen. |
 |
|
Die Ländliche Erwachsenenbildung LEB unter der Leitung von Ingrid
Lehmann lud zum Tagesseminar mit dem Titel:"Kunst und Kultur im
Celler Land".
38 Frauen und zwei Männer aus dem Landkreis folgten der Einladung
und lernten die archtekturMeile kennen. Diese 1,8km lange Celler
architekturMeile stellte Kunsthistoriker und Kulturpreisträger
Dietrich Klatt sehr engagiert vor, erst in Lichtbildern, dann in
natura. 4 Kirchen, 4 Schulen, meisterhaft gestaltete Wohnhäuser von
Otto Haesler und eindrucksvolle Geschäftsbauten aus 4 Jahrhunderten
säumen den Weg, an denen die Teilnehmer bisher achtlos
vorbeigegangen sind." Man soll die Vielfalt und Besonderheit der oft
nur flüchtig wahrgenommenen, am Wege liegenden Bauten sinnlich
erfassen," so Klatt. Zum Abschluss des Rundganges durfte man im "
Fürstenhof" die Rupfenmalerei und das berühmte Tapetenzimmer
bewundern. |
 |
|
Zukunft braucht Herkunft!
Unter diesem Titel stellte Dr. Georg Gremels das Missionswerk und seine
Wurzeln vor.
80 Landfrauen hörten ihm interessiert zu. Ging es doch in der
Hauptsache um Ludwig Harms, den Begründer der Hermannsburger Mission.
Hermannsburg feiert seit 1 Jahr das Ludwig-Harms-Jahr. Und passend fand
dieser Vortrag im Ludwig-Harms-Haus statt. Dem setzte Gremels das heutige
Missionswerk gegenüber, das von einer Frau geleitet wird und mit 19
Partnerkirchen verbunden ist. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass es für
alle 3 lutherischen Kirchen Hermannsburgs mal eine gemeinsame Abendmahlfeier
geben möge.
Das Foto zeigt Ilsemarie Meyer mit Dr. Gremels. 2. Foto: Blick auf
die Zuhörer (unten |
 |
 |
 |
 |
Schlagen Frauenherzen anders?
Dieser Frage ging Dr. Peter-Christian Werner mit 120 Frauen unseres
Vereins nach. Alle zeigten reges Interesse am Thema: Herzinfarkt bei Frauen.
Frauenherzen schlagen nicht anders, obwohl sich ein Infarkt anders
ankündigen kann als beim Mann. Für beide Geschlechter gelten jedoch die
gleichen Risiken wie Rauchen, Diabetes, Übergewicht, Bluthochdruck,
Cholesterin und angeborene Neigung. Mit der Aussage, dass die Infarktrate
deutlich zurückgegangen sei und die Lebenserwartung steigt, gingen alle heim
und hegen weiterhin die Hoffnung, alt zu werden und jung zu bleiben. Ein
Blick in die Zuhörerschaft. Ilsemarie Meyer und Margrit Richter mit
Dr.Peter-Christian Werner. (oben)
|
|
|
Interessanter Vortrag bei den Hermannsburger
Landfrauen. |
|
|
 |
Referentin Brigitte Behn, Vorsitzende des
Fördervereins"Offene Jugendarbeit Hermannsburg e.V." brachte gleich zwei
hochkarätige Fachleute mit zur Frühstücksveranstaltung der Hermannsburger
Landfrauen.Unter der Überschrift: Aufwachsen in öffentlicher Verantwortung,
Kinder und Jugendliche im Celler Land, lernten die Frauen durch Ulrich
Siegmann und Moritz Becker, wie man umgehen sollte mit dem heutigen
Reizthema " Neue Medien".Jugendliche sind neugierig, oft unbekümmert, müssen
sich ausprobieren, ihre Identität finden, suchen eine Orientierung und
brauchen Freiraum. Aufgabe der Familie ist es, dabei zu helfen und durch
Anerkennung, Lob und liebevolle Begleitung dafür zu sorgen, dass durch
virtuelle Spielwiesen wie Internet, handy, Computerspiele, Killerspiele und
Fernsehen keine Gefahren ausgehen. Filme im Fernsehen, Chatrooms im Internet
ersetzen keine menschliche Betreuung.Falsch wäre es aber auch, das Internet
zu verbieten. So wie kinder lernen, auf der Landstrasse mit dem Fahrrad zu
fahren und LKWs auszuweichen, sollen sie lernen, im Internet
Gefahrensituationen zu umfahren.
Das Foto zeigt v. l.drei Landfrauen, Moritz Becker,Praktikantin
Laura Messerschmidt, Brigitte Behn, Jugendzentrum -"Fiesta"- Leiterin Birgit
Lipownik, Ulrich Siegmann und Landfrau Elfi Schmidt. |
|
Erster Vortrag im Neuen Jahr
|
|
Die Landfrauen starteten ins neue Jahr mit
einem interessanten Vortrag von Dieter Peters unter dem Thema: Von
Monarchen und Moneten".Sie erfuhren alles über Entdeckung, Abbau ,
Verarbeitung und Vermarktung der Kieselgur. Eingerahmt von den
Regularien durch Ilsemarie Meyer, Jubiläumsrückblick in Gedichtform
, verfasst und vorgetragen von Elisabeth Meyer und musikalische
Impressionen mit Dieter Peters war dies ein gelungener Auftakt ins
Neue Jahr. |
 |
 |
|
|
Silberne Biene mit
Niedersachsenwappen für Hanna Rosenbrock |
 |
Für ihre engagierte LandFrauenarbeit wurde Hanna Rosenbrock die Silberne Biene mit
dem Niedersachsenwappen verliehen. Sie empfing die hohe Auszeichnung mitsamt
Urkunde aus den Händen der Landesvorsitzenden Brigitte Scherb. Hanna
Rosenbrock war 12 Jahre lang Vorsitzende des LandFrauenvereins Hermannsburg
und ist seit vielen Jahren Mitglied im Kreisvorstand der LandFrauen,
zunächst als zweite Vorsitzende und jetzt als Kassenführerin.
Mit dieser Ehrung wurde Hanna Rosenbrock zu Beginn der Feier zum 80.
Gründungsjubiläums des LFV Hermannsburg im Dezember 2008 überrascht.
|
|
|
Verabschiedung langgedienter
Ortsvertrauensfrauen
|
 |
In der Jahreshauptversammlung wurden
zwei langjährige Ortsvertrauensfrauen von der 1. Vorsitzenden Ilsemarie
Meyer verabschiedet. Margret Niemeyer ( 4.von links) war seit 1992 als
Ortsvertrauensfrau für Hermannsburg/ Ost zuständig. Und Helga Rabe ( 4. von
rechts ) betreute seit 1995 die Landfrauen im westlichen Ortsteil. Beide
bekamen Dankesworte für ihre engagierte Arbeit und einen schönen
Blumenstrauß. Nachfolgerin für Margret wurde Elfi Schmidt( links neben ihr)
und für Helga Hannelore Lutz-Ahrens ( rechts neben ihr ). Verabschiedet
wurden ebenfalls Anette Icken ( ganz links), die nicht mehr für den
Reiseausschuss tätig sein kann und Rita Horn( 2.von rechts), stellv. OVF in
Weesen. |
|
Liebe im Schatten der
Mauer
|
|
Die Vortragsreihe der Hermannsburger
LandFrauen begann mit einem Vortrag mit Lichtbildern von Regina Cäcilia
Albrecht. Sie las aus ihrem biographischen Roman: Nur 180m- Liebe im
Schatten der Mauer. Sie erzählte die Geschichte ihrer großen Liebe im
geteilten Deutschland, ihr Leben in Familie, Studium und Beruf. |
|
Ihr Problem: sie lebte in der DDR, ihr
Freund in der Bundesrepublik. Sie wurde als vermeintlicher
Republikflüchtling verhaftet, ins Magdeburger Gefängnis gesperrt und kam aus
dieser Schlinge nur heraus, indem sie alle Kontakte zum Freund in Westberlin
abbrach. Die Flucht durch den bekannten Tunnel in der Bernauer Strasse
misslang. Schließlich gelingt es , über Jugoslawien nach Österreich zu
flüchten und den geliebten Freund nach 3 Jahren wiederzusehen. Das Buch
wurde unlängst unter dem Titel: Grenzenlose Liebe verfilmt. Die
Hermannsburger Landfrauen zeigten sich empört und entsetzt über den Wahnsinn
der Unfreiheit und Bevormundung in der damaligen DDR
Das Foto zeigt die 1. Vorsitzende Ilsemarie Meyer
mit Regina Cäcilia Albrecht und ihrem Mann Eckard Albrecht.
|
 |
|
|
Ältere Einträge finden Sie
hier |
|