Aktuelles

 
Rosen aus Rio, Tulpen aus Amsterdam.

Das war der Titel des Vortrags, den Bernhard Kalandt bei uns Landfrauen hielt. Und statt hübscher Bilder brachte er gleich einen ganzen Armvoll blühender Blumen mit. Zur Jahreszeit passend erfuhren wir alles über Frühlingsblüher, die in Holland angebaut und nach Gewicht gehandelt werden. Während unsere beliebten Rosen zu 50% aus Südamerika und zu 40% aus Kenia kommen. Auch sie werden über Holland gehandelt. Als Beiblatt nimmt man heute nicht mehr das einst so beliebte Schleierkraut, sondern Grünzeug, das nicht rieselt, dafür aber ewig hält. Wir erfuhren alles über Trendfarben, Zucker und Domestos im Blumenwasser, Pflege der Vasen und warum Rosen kaum noch duften.
Das Bild zeigt Bernhard Kalandt und Ilsemarie Meyer.
 

Eine abenteuerliche Reise duch Ostpreußen bescherte uns der Lichtbildervortrag von Ernie Meyer. Er nahm uns mit auf einen 280 Kilometer langen Rundritt durch Masuren auf den Spuren von Marion Gräfin Dönhoff. Abseits der großen Straßen auf naturbelassenen Wegen begleitet von Gänsen, Hühnern und klappernden Störchen , vorbei an riesigen Weiden, auf denen Pferde standen, die jedes Trakehner-Züchter-Herz höher schlagen lassen. Gräfin Dönhoff hatte einst diese Strecke zurückgelegt und in ihrem Buch" Namen, die niemand mehr nennt" ausführlich beschrieben. Beeindruckende Fotos dieser schönen Landschaft voller Mohnblumen und Margeritenfeldern, aber auch Relikte aus kumunistisch-bolschewistischer Zeit weckten viele Empfindungen. Dieser Abend wurde mit dem Müdener LandFrauenverein gemeinsam gestaltet.
Die Fotos zeigen Ilsemarie Meyer und Helga Eggers in der Mitte Ernie Meyer

Erstmalig führten wir unsere Jahreshauptversammlung zu Beginn des Jahres durch, und nicht wie bisher im Herbst.Nach der Schweigeminute für unsere Verstorbenen folgten Tätigkeits- und Kassenberichte.Es konnten 11 neue Mitglieder gewonnen werden. Bevor die neu gewählten Ortsvertrauensfrauen vorgestellt wurden, wurden die scheidenden OVfr mit Dankesworten und Blumensträußen verabschiedet.
Den Vortrag des Abends hielt Prof.Dr.Karl J.Oldhafer.
Er nahm uns mit auf eine virtuelle Reise durch Speiseröhre, Magen und Darm. Auch einer Gallenblasenentfernung und einer Darmoperation konnten wir auf der Leinwand zusehen. Gegessen hatten wir zum Glück schon vorher.
Die Bilder zeigen: verabschiedete Ordsvertrauensfrauen, alle alten und neuen Ortsvertrauensfrauen zusammen, Prof. Oldhafer mit Ilsemarie Meyer
 

Bei unserer Weihnachtsfeier wurde gesammelt für die neue Kindertagesstätte Kieselsteine, die in Räumen der Haupt/ Realschule eingerichtet wurde. Hier finden 12 Kinder bis zu 3 Jahren optimale Betreuung. Bei einem Rundgang durch Spiel-, Schlaf- und Badezimmer bekamen wir LandFrauen einen Eindruck und waren hell begeistert. Die Betreuerinnen Doris Kurzich, Kerstin Schwerdtfeger und Carmen Lange freuten sich mit den Kindern über die willkommene Spende von 250.-Euro. Von dem Geld soll eine benötigte Sprossen-Kletter-Wand angeschafft werden.
Das Bild zeigt Hermannsburger LandFrauen mit Kindern und Betreuern der Kindertagesstätte.
Fu.

Die Hermannsburger – LandFrauen begannen das neue Jahr mit einem gemeinsamen Frühstück. Hier ging es humorvoll zu.  Kein Wunder, denn Frau von Krosigk brillierte mit dem Vortrag „ Humor als Lebenskraft“ . Es wurde andächtig gelauscht und herzhaft gelacht. Mit fröhlichen Gesichtern endete eine humorvolle Veranstaltung.

                                                                        ( M. Kaltenbach)

 


Weihnachtsfeier der LandFrauen - Hermannsburg

Erwartungsvoll kamen die Hermannsburger-LandFrauen zur diesjähriger  Weihnachtsfeier im „ Neu gestalteten Gemeindesaal „der Großen Kreuzkirche.
Herr Pastor i.R. Wilhelm Röhrs aus Scheeßel, brachte den LandFrauen ein „ Weihnachtspacket mit besonderem Inhalt mit“.
Eine etwas andere Betrachtung der Weihnachtszeit, nicht nur unter Konsumgesichtspunkten. Spannende Geschichten, die  nachdenklich stimmten und die Weihnachtszeit etwas anders beleuchteten.

Gesungene Weihnachtslieder, sowie Beiträge des Kinderchors und  Flötengruppe der Großen Kreuzkirche, machte die Weihnachtsfeier zu einer rundherum gelungenen Veranstaltung  
                  (Text. M. Kaltenbach)

Foto: Die LandFrauen aus Weesen, die in diesem Jahr die Weihnachtsfeier ausrichteten mit der Vorsitzenden Ilsemarie Meyer und dem Referenten

und

Die Flötengruppe  der Großen Kreuzkirche

 

 

NUN KANN DER WINTER KOMMEN!
 
Bei strahlendem Herbstwetter fanden sich wieder  einige unserer fleißigen Mitglieder und bereiten die Heidebeete in der Ortsmitte für den Winter vor. Das letzte Unkraut wurde gezogen, und die Heide wurde geschnitten, damit sie im nächsten Jahr wieder so üppig blühen kann und Besucher Hermannsburgs erfreut. Zum Abschluss gabs Kaffee und von unserer lieben Klara Golz selbstgebackenen Kuchen.
 

 


Celler Herbstmarkt

Endlich mal Sonnenschein beim Celler Herbstmarkt. Auch wir Hermannsburger LF waren vertreten und verkauften Kartoffel-,Kräuter-, Zwiebel- und Apfelbrot. Zum Aufschmieren gabs selbstgemachtes Apfelschmalz. Schon vor Marktende war alles verkauft.

Apfeltag in Celle

Unser schöner neuer Pavillon war uns beim Apfeltag in Celle bei dem herbstlichen Wetter sehr willkommen. Wie auch beim Herbstmarkt waren Brote und Schmalz sehr begehrt und schon bald restlos ausverkauft. Für beide Tage-Danke an den Wettergott!! 

 


Loblied auf den Herbst.
Eine Reise durch Brauchtum, Lieder und Geschichten bot uns die Referentin Ida Zick. Ein bunter, fröhlicher Strauss, ein Loblied auf den Herbst! Angefangen vom Siegeszug des Drachen, weiter  über den Birnenbaum des Herrn von Ribbeck und Erntedankfeste bis hin zum Altweibersommer vermischte Frau Zick Geschichten und Prosa mit Herbstmelodien von Vivaldi.
Tschüß, Sommer!
Hallo, Herbst!

 

Das Bild zeigt vor der Referentin und den LandFrauen sitzend die beiden Azubis, die für die schöne Dekoration gesorgt haben. 

Trachtenfest 2011   Die aktiven Hermannsburger LandFrauen sind dabei


 

Unsere Tagesfahrt führte uns nach Vier-und Marschlande, und mit Heidi Rohde hatten wir eine kompetente Gästeführerin an Bord. Im Elb-Urstrom-Tal ging es durch die schöne Gegend, in der früher Gerste und Hopfen, heute aber Blumen und Gemüse angebaut werden. Jede 5. Rose, die wir im Laden kaufen, kommt hierher. Das Freilichtmuseum Rieckhaus in Curslack wurde besichtigt, und in Altengamme, dem kleinsten Dorf in Vierlande, wurde die schöne Kirche bewundert. Nach dem Mittagessen im Tatenberger Fährhaus und Kaffee am Hohendeicher See in Ochsenwerder wurde die Heimfahrt angetreten. Aber vorher konnte man sich im Gartenbaubetrieb Burmester noch mit Herbstblumen und Kräutern eindecken.

  


Unterwegs zu neuen Chancen..........

Unter diesem Motto sind bundesweit LandFrauen unterwegs, ob bei Radtouren, Kanufahrten, Begegnungen oder Besichtigungen. Auch die Hermannsburger Landfrauen machten mit 2 Aktionen mit: "Mit Opa und Oma auf Tour"  und "Zu Besuch bei den LandFrauen" . Über beide wird im folgenden berichtet.

 Zum einen war eine 40köpfige Frauengruppe aus Hardehausen zu Gast, die von uns betreut wurden, und mit denen wir im geselligen Beisammensein Erfahrungen austauschten und Verbindungen knüpften. Die zweite Aktion war die Oma-Opa-Enkeltour, die bei bestem Sommerwetter nach Severloh führte und allen viel Spaß bereitete.
Wir LandFrauen unterstützen hiermit die Stiftung" Eine Chance für Kinder". Denn zugunsten dieser Stiftung werden im Rahmen der Aktionstage, die noch bis September laufen, Spenden gesammelt für Kinder, deren Chancen im Leben begrenzt sind.

 

Mit Oma und Opa auf  Tour.
Die Hermannsburger LandFrauen starteten bei herrlichem Wetter die  Oma – Opa – Enkel Tour mit dem Fahrrad  Richtung Hof – Severloh. Hier angekommen wurde gespielt, Oma, Opa und Enkel  konnten sich richtig austoben. Unterwegs gab es Bögen mit Fragen der Flora und Fauna der Umgebung,  diese wurden  am Schluss ausgewertet.

Es ist was Besonderes, mit Oma und Opa auf Tour zu sein. Oma und Opa genießen nämlich die Zeit, die sie ohne deren Eltern mit den Enkel verbringen können. Da darf man die Enkel auch mal verwöhnen, ohne tadelnde Blicke von Mama und Papa zu kassieren.

 

 

Nimm ein Kind an die Hand und lass dich von ihm führen. Betrachte die Steine, die es aufhebt und höre zu, was es dir erzählt. Zur Belohnung zeigt es dir eine Welt, die du längst vergessen hast. ( Verfasser unbekannt))

LandFrauen beim Hermannsburger Feierabend aktiv.
 
Der Hermannsburger Feierabend ist eine beliebte Veranstaltung der Hermannsburger Heidewirte. Sie findet alle 14 Tage jeweils am Dienstag auf dem Gelände des Heimatmuseums statt. Während die Großen Bratwurst und Bier u.Ä. genießen, vergnügen sich die Kleinen unter der Aufsicht der LandFrauen am Lagerfeuer beim Stockbrotbacken. Bei der 1. Veranstaltung dieses Jahres  hatten die Heidewirte alle LandFrauen, die im letzten Jahr so fleißig mitgeholfen hatten, auf ein Gläschen Sekt geladen.
 

 


 
Zu Besuch bei uns LandFrauen
 40 Frauen aus Hardehausen wohnten während ihrer Exkursion durch die Lüneburger Heide in der Heimvolkshochschule Hermannsburg. Beim Rundgang durch unseren Ort, wobei sie das " Lädchen," die Peter-Paul-Kirche und das Ludwig-Harms-Haus kennenlernten, wurden sie von einigen unserer LandFrauen betreut. Am letzten Abend, beim Erfahrungsaustausch im Bauernhaus, wurde neben guten Gesprächen auch gemeinsam gesungen und beschlossen, sich wiederzusehen. Anette Icken stellte bei dieser Gelegenheit das Buch" Fremde-Frauen-Freundinnen" vor, ein Projekt der interkulturellen Schreibwerkstatt mit LandFrauen und kurdischen Êzidinnen.
Das Foto zeigt die Frauen aus Hardehausen mit Hermannsburger LandFrauen und Herrn Stefan Haase als Vertreter der Heimvolkshochschule.   


Alles über Kräuter
22 Frauen unseres Vereins machten sich auf den Weg nach Hohne, um zu erfahren, wozu Kräuter gut sein können und was man aus ihnen alles machen kann. Sie wurden von Elisabeth Cramm und Heidi Meier mit einem erfrischenden Blütenfruchtgetränk und Lavendelkeksen empfangen. Während die Hälfte der Gruppe einen Rundgang durch den üppigen Kräutergarten mit der ausgiebigen Besichtigung der Kräuterspirale absolvierte, wobei unzählige Informationen über Wirkung und Heilkraft von Wild- und Heilkräutern besprochen wurden, besichtigte die 2. Gruppe die schöne Hohner Kirche. Zur Kaffeetafel wurden wir überrascht mit Rhabarberkuchen mit Gundermann, Apfelkuchen mit Zitronenmelisse und Frauenmantel und mit frischen Blüten  liebevoll dekorierten Torten. Dieser interessante Nachmittag endete mit der Verkostung einer Kräuterrolle, dazu passend reichte man uns einen Kräutertee, natürlich ganz frisch gebrüht.

 

 

 


Ab morgen mach ich alles anders!

 Bevor wir in die Sommerpause gehen, in der keine Vorträge mehr stattfinden, sondern ganz für Fahrten und Kreativveranstaltungen frei ist, lernten wir von Herrn Jörg Eikmann, warum es so schwer ist, gute Vorsätze in die Tat umzusetzen.

Wir alle kennen das: Ich bin viel zu dick! Ich müsste eigentlich eine Diät machen!

Solche Gedanken nützen gar nichts. Laut Eikmann soll man sich das Ziel ( z. B. Kleidergröße 38) als Film im Kopf vorstellen. Damit kann unser Gehirn etwas anfangen. Denn jeder innere Film suggeriert ihm, dass was Tolles passiert. Unser Gehirn ist ein Bilderorgan, eine Einbahnstraße. 80% aller Kraft beziehen wir aus Bildern.

Neben den Vorsätzen , dünner zu werden ging es in Eikmanns Vortrag auch um zwischenmenschliche Probleme, bei denen die Männer eigentlich nicht so gut wegkamen wie wir Frauen. In einem Saal voller Frauen kann das auch nicht anders gesagt werden. 

Das Bild zeigt Jörg Eikmann zum Schluss seines Vortrags beim Signieren seiner Bücher.

 

 


"Celle, einmal anders gesehen." So war der Titel eines Lichtbildervortrags von Bernhard Meißner.Rund 70 unserer LandFrauen hatten sich eingefunden, um den zum Teil humorigen Worten unseres Referenten auf dem Weg durch Celles Vergangenheit mit meist übersehenen Kleinoden zu folgen. Wer wußte schon, dass die Teiche im französischen Garten früher 4eckig waren und warum die älteste Grünanlage Celles überhaupt französischer Garten heißt? Ebenso wenig wußten wir LandFrauen, dass der Trompetenbaum auch Beamtenbaum heißt und dass das schmalste Haus in der Stadt nur 3.20m breit ist. Nach dem Vortrag folgten noch nette Anekdoten und Gedichte von Anno dazumal. Alles in allem ein netter Abend.
  
 

Foto: Bernhard Meißner zwischen 4 Hermannsburger LandFrauen


Am Seminar: „ Vereinsarbeit- Leicht gemacht, ein Informations- und Erfahrungsaustausch für Vorstandsmitglieder“ vom 18. bis 20. Februar nahmen 3 Hermannsburger LandFrauen und 4 Mitglieder des Kreisverbandes Celle teil. Während der Tagung wechselten Vortrag, Diskussionen, Übungen und Gruppenarbeit ab. Die Leitung lag in den bewährten Händen von Brigitte Scherb und Maria Vogel. Neben Bekanntem gab es viel Neues zu lernen, angefangen von Rechten und Pflichten, von Aufgaben und Verantwortung der Vereine. Als Aufgaben der Vorstandsmitglieder sind seien hier nur die Führung der laufenden Geschäfte und die Vertretung der Belange des Vereins  genannt. Alle Teilnehmerinnen aüßerten sich nach Abschluss der Tagung höchst zufrieden und gaben zu, viel gelernt zu haben.

 

Das Bild zeigt die Teilnehmerinnen aus dem Celler Raum.


Klaus Hampe, der Gewissensexperte beim Radio NDR 1 zeigte viele Fallbeispiele auf, wie Konflikte entstehen und wie man damit umgehen sollte.Wir spielen alle im Laufe des Lebens unsere Rollen. Sei es als Kind, als Halbwüchsige, Schwiegertochter, Mutter oder Oma. Die Lebensrollen wechseln. Neue Rolle bedeutet oft Angst, weniger Einfluss zu haben, weniger wichtig zu sein. Wenn wir das merken, dass hinter den Rollen, die wir spielen, Menschen mit Ängsten und Wünschen stecken, dann können wir Konflikte vermeiden oder abbauen! Wir wollen nicht, dass Kinderkriege ein Leben lang ausgetragen werden. Denn auch das gibt es, dass eine erwachsene Frau immer noch das kleine Mädchen ist, das Angst hat, zu kurz zu kommen.
 
 

Das Bild zeigt v. links. Klaus Hampe, Anette Icken, Ilsemarie Meyer und Ilsedore Heidmann. Heidmann und Icken stellten sich als neue Vorsitzenden des Landfrauenkreisverbandes Celle vor.

Burger oder Bio?

 Unter dieser Überschrift referierte sehr engagiert die Ernährungsberaterin Christiane Schultze aus Wittingen. Zu dieser ersten Veranstaltung im neuen Jahr hatten sich viele LandFrauen eingefunden, zudem das Thema“ Ernährung“ ja auch immer interessant ist und bleibt. Essen und Trinken sollen Spaß und Freude machen. Da wir mit einem überreichlichen Angebot leben, ist es gar nicht so leicht, Fehler zu vermeiden. Ernährungsfehler machen sich selten sofort bemerkbar, aber umso stärker nach Jahren. Keine stark verarbeiteten Lebensmittel, sondern saisonbedingte, regionale. Dazu 300-600 gr Fleisch pro Woche und viel trinken! Das Bewußtsein stärken für gute Lebensmittel!! Dann ist Burger oder Bio keine Frage mehr. 


Adventsfeier des LandFrauenvereins Hermannsburg
 110 LandFrauen feierten Advent im Saal der Großen Kreuzkirche und ließen sich einstimmen auf das kommende Weihnachtsfest. Die LandFrauen des Ortsteiles  Beckedorf hatten Saal, Fenster und Tische liebevoll geschmückt. Kaffee, selbstgebackene Plätzchen, der Singkreis des Vereins und die Kinderflötengruppe der Großen Kreuzkirche trugen zur festlichen Stimmung bei. Unter der Überschrift“ Ein Weihnachtlicher Mensch werden“ referierte sehr engagiert Frau Heidrun Kuhlmann. Sie teilt die Menschheit in drei Weihnachtstypen. Typ Nummer 1( und dazu zählte sie uns LandFrauen) besucht sämtliche Weihnachtsmärkte, ist mit Backen und Dekorieren in seinem Element, kann an Aktion gar nicht genug bekommen. Während Typ 2 kritischer ist, keine Hektik – keine Rennerei mag, nach Kalorienplan lebt und nicht die ganze Familie am Tisch haben will, macht es sich Typ 3 am einfachsten und verreist über die Festtage. Nun, wir sind wohl alle eine Mischung aus allen 3 Typen. Heidrun Kuhlmann mahnte die Frauen, keine Hektik, keinen Harmoniestress aufkommen zu lassen. Man soll sich Pausen gönnen, auf Empfang schalten, was das Fest uns bringen will. Offen werden für das Geheimnis von Weihnachten. Wir wollen bei den vielen Äußerlichkeiten den Kern dieses Festes nicht vergessen. Vielleicht ist das ein Anfang, ein weihnachtlicher Mensch zu werden.


Mit Dr. Ingfried Hobert hatten wir uns einen Experten geholt für unser Thema: „ Natürliche Wege und goldene Tipps zum gesunden Schlaf.“ Dr. Hobert, Arzt für Ganzheitsmedizin, verbindet das Beste aus verschiedenen Welten miteinander und nutzt Jahrtausende alte Weisheiten der Heilkunst aus Asien und Australien. Woher kommen unsere Schlafstörungen? Nicht nur Hunger, Durst, zuviel Alkohol, Kälte, Wärme, spätes Abendessen und Fernseher im Schlafzimmer rauben uns den Schlaf. Sondern  auch der Kopf ist schuld, weil er nicht abschalten kann. Angst, Wut, Ärger, Eifersucht und andere Probleme machen emotionalen Stress. Neben den altbekannten Hausmitteln wie warme Milch mit Honig, Hopfen, Melisse, Baldrian oder Lesen sind Liebe, Dankbarkeit, Vertrauen, Mitgefühl, Freude und ein frohes Herz ebenso Zaubermittel für gesunden Schlaf wie Schäfchen-zählen.
 



bei der Arbeit
 

Dr. Hobert  und LandFrauen
Bei strömendem Regen waren wieder einige von uns aktiv, um die im Frühjahr angelegten Heidebeete winterfest zu machen. Damit sich Hermannsburger Bürger und Touristen auch im nächsten Jahr an den hübschen Farbklecksen in der Ortsmitte erfreuen können. Trotz des Wetters hatten alle Spass bei der Arbeit.

Jahreshauptversammlung

An unserer Jahreshauptversammlung nahmen auch Frau Maria Vogel vom NLV und Frau Weidlich vom DRK teil. Der Niedersächsische Chorverband, der zeitgleich in der Heimvolkshochschule weilte, sang für uns zu Beginn unter der Leitung von Matthias Gauer ein Lied.

Frau Weidlich stellte die neue Tagespflege-Einrichtung  in Hermannsburg vor.

Nach der Begrüßung durch unsere Ilsemarie Meyer und Anette Icken, letztere im Namen des Hauses, kamen wir zum wichtigen Punkt der Tagesordnung: Die Wahl der stellv. Vorsitzenden!

Margita Kaltenbach nahm mit 72 Ja-Stimmen, 3 Nein-Stimmen und 3 Enthaltungen die Wahl an. Maria Vogel stellte die Satzungsänderungen vor. Alle Punkte wurden einstimmig angenommen.

Herr Horst Hincken referierte sehr engagiert zum Thema: Ist Erntedank noch zeitgemäß?

Dann wurden die nächsten Anliegen und Termine bekanntgegeben. Mit einem gemeinsamen Lied wurde die Versammlung beendet.

Das Foto zeigt die Landfrauen mit Maria Vogel und Horst Hincken.
Das Bild zeigt: Ilsemarie Meyer , rechts
neben ihrer Stellvertreterin Margit Kaltenbach.

Halbtagesausflug nach Insel und Lünzen.
Erstes Ziel war Insel. Hier gingen wir in das Pult-und Federkiel-Museum und fühlten uns zurückversetzt in alte Schulzeiten mit Ranzen, Tafel und Deutscher Schrift. " Das kenne ich auch, dies hatten wir auch" hörte man unentwegt angesichts der alten Bänke und anderem historischen Mobiliar. Weiter gings nach Lünzen in die Käseschmiede. Hier nahmen wir an einer Informationveranstaltung mit Verkostung teil und lernten, was mit der Milch von der Kuh bis auf den Esstisch passiert.Ein Spaziergang durch den Heidegarten im Höpen rundete diesen schönen Ausflug unseres Vereins ab.

 


Während sich die Großen beim Hermannsburger Feierabend, der in der Saison dienstagsabends stattfindet, am Bratwurststand oder Bierstand vergnügen, sorgen die Landfrauen dafür, dass auch die Kinder ihren Spass haben. Stockbrot backen am Lagerfeuer heißt es dann. Drei Kilogramm Teig waren ruck-zuck alle. Und die Landfrauen passen auf, dass sich kein Kind die Finger verbrennt.
 

Der Dankeschönnachmittag für die Vorstandsmitglieder fand in Neuenkirchen statt. In Gundas Garten wurden wir empfangen und konnten uns bei einem Rundgang am schönen Hobby der Besitzerin erfreuen, nämlich an den Tomaten. Ein Hobby, das sie mit Leidenschaft betreibt. Mehr als 20 verschiedene Sorten- rote, gelbe, grüne, runde, ovale, Zebratomaten und Zitronentomaten, nicht annähernd soviel kann man im Handel bekommen. Oberstes Anliegen ist der Erhalt alter Sorten. Unsere Gastgeberin kannte neben den deutschen auch die lateinischen Namen, was man bewundern muss. Auch Kräuter, die man auf dem Markt nicht mehr bekommt, wachsen hier in Hülle und Fülle. Der Tag fand beim gemütlichen Kaffeeklatsch seinen Abschluss.
 

Ferienbetreuung
Viel Spass hatten die Kinder und auch die LandFrauen bei der Ferienpassaktion " Kochen mit Kindern". Unter der Leitung und Organisation von Christa Ohlhoff fanden sich 12 Kinder zwischen 7-12 Jahren in der Küche der Hermannsburger Grundschule ein und bereiteten trotz großer Hitze leckere Sachen wie Würstchen im Teig, Pizzaschnecken, Käseböller und Gemüsemuffins. Gegen den Durst gab es selbstgemachte Kinderbowle. " Ich hab letztes Jahr schon mitgemacht", sagte eine 11Jährige. " Mir macht das Spass, und meine Mutter freut sich auch, wenn ich kochen kann". Abwaschen und Aufräumen im Anschluss waren selbstverständlich.
 

Tagestour nach Hildesheim
Der Dom ist wegen Renovierungarbeiten geschlossen, deshalb stand die ebenfalls 1000 Jahre alte Michaeliskirche auf dem Tagesprogramm. Sie mutet an wie eine Burg mit ihren massiven Mauern und mächtigen Türmen. Beim Gang durch die barocke Parkanlage, den Magdalenengarten, konnten wir 1500 Rosen bestaunen und auf dem Weinberg die tolle Aussicht und den kühlen Sekt genießen. Im Feng Shui- Garten von Hannelore Lemme bekamen einige von uns Lust, sofort nach Haus zu fahren und ihren Garten umzugestalten. Bevor es in Dingelbe zum alten Bauerngarten ging, bekamen wir köstliche Appetithäppchen und leckere Säfte serviert. Im Kräutergarten wimmelte es nur so von bekannten und unbekannten duftenden Kräutern, von üppigen Gemüsebeeten und farbenfrohen Blumenrabatten. Manch guten Tipp für neue Rezepturen nahmen wir mit nach Haus. 
 

Morgenwanderung
Die jährliche Morgenwanderung unseres Vereins begann diesmal am Parkplatz Misselhorn und führte über die weitläufigen Heideflächen. Unter der Leitung von Hans-Heinrich Euhus lernten wir alles über Naturschutzgebiete, Landschaftsschutz, Wacholder und Wildverbiss. Die Rufe der Fischreiher begleiteten uns. Leider spielte das Wetter nicht so recht mit, und so marschierten wir bald zum gemütlichen Frühstück in den " Misselhorner Hof".

Verschleppt ans Ende der Welt.
Unter dieser Überschrift hatten wir im Rahmen der Konrad-Adenauer-Stiftung Freya Klier zu Gast. Frau Klier machte sich mit drei Frauen, die die sowjetischen Arbeitslager überlebt hatten  und zurückkehren konnten, erneut auf den Weg nach Sibirien. Wir sahen eine eindrucksvolle Dokumentation über das Schicksal der verschleppten Menschen. Ein bedrückender Abend!!


Vortragsreihe Tod und Trauer


Bewusstes Trauern – Rückkehr ins Leben“

Zu diesem Thema fand a im Rahmen einer Vortragsreihe eine Veranstaltung der Landfrauen  statt. Als Referentin konnte Frau Dorothea Stockmar gewonnen werden, die durch Ihre langjährige Mitarbeit in der Hospizbewegung anschauliche Beiträge zum Umgang mit dem Tod, der Trauerarbeit von Angehörigen und Hinterbliebenen und dem Andenken an den Verstorbenen darstellen konnte.

Dabei hat sich gezeigt, wie wenig präsent der Tod und dessen Folgen für die Hinterbliebenen  in den Gedanken der Gesellschaft verhaftet ist und wie viel noch im Bereich Trauerarbeit zu leisten sein wird, um den Tod als Bestandteil des Lebens zu betrachten.

 

 

 

Vortrag von Pastor Georg Gremels über  Sterben und Tod in anderen Kulturen

Im Rahmen der 3-teiligen Veranstaltungsreihe der Hermannsburger Landfrauen zu dem Thema Tod und Trauer besuchten zahlreiche Mitglieder und Gäste den Ruheforst Südheide.
Die Anpflanzungen bestehen aus Fichten, Kiefern, Roteichen und Bergahorn. Die Bestattungen finden kirchlich und auch ohne Pastor statt. In einem Ruhebiotop können 12 Personen beigesetzt werden. Die Idee des Friedwaldes kommt aus der Schweiz. In Deutschland ist diese Art der Bestattung ab dem Jahr 2000 möglich. Sie findet in 2 Kreisen mit einem Abstand von 2 Metern um einen Baum herum statt- 80 cm tief. Im Ruheforst Feuerschützenbostel fanden bisher 77 Bestattungen statt- in der Planung sind 5000 Beisetzungsorte.


Powerfrauen piepsen nicht!  
Unter der Überschrift: Powerfrauen piepsen nicht! zog uns die bekannte Stimmtrainerin Birgit Abrameit alle in ihren Bann. 165 Frauen waren gekommen, als die Hermannsburger und die Müdener Landfrauen in Zusammenarbeit diesen Vortrag organisiert hatten. Die Stimme ist die Visitenkarte unserer Persönlichkeit. Sie ist wichtig, darf weder zu hoch noch zu tief, weder zu laut noch zu leise sein. Durch situationsbedingte Übungen können wir lernen, die Stimme effektiv zu nutzen. Alles, was der Stimme schadet, wurde angesprochen, aber auch was ihr gut tut wie Summen, Gähnen, Wasser, Salbei, während Kaffee, Salz und scharfe Gewürze eher schaden. Das nahmen wir mit nach Hause: Atmung, Haltung und Artikulation gehören zum guten Ton. Ein eindrucksvoller Vortrag!!
 

Draußen war tiefster Winter, drinnen im Saal waren die Landfrauen schon eingestimmt auf den baldigen Frühling. Marleen Knust- selber aktive Landfrau- lehrte uns anhand von Dias und vielen Fallbeispielen, was machbar ist gegen Schädlinge und Krankheiten im Garten. Dafür gibt es viele Ursachen wie Nässe oder Trockenheit, Pilze, Viren, Blattläuse, andere Schädlinge oder gar falsche Standorte und ungünstige Bodenverhältnisse. Groß war das Interesse und einstimmig die Meinung, erstmal umweltfreundliche Mittel anzuwenden, ehe die Chemiekeule zum Einsatz kommt. Aber es gibt eben auch Dinge, gegen die ist kein Kraut gewachsen.

Ein Plädoyer für die Milch

Wir starteten ins neue Jahr mit einem gesunden Frühstück, verbunden mit einem Vortrag, den die Ernährungswissenschaftlerin Renate Frank sehr eindrucksvoll unter dem Titel" Kochen für die Knochen" hielt. Viele Fragen gab es , die geduldig beantwortet wurden. Knochenerkrankungen nehmen rasant zu, vor allem auch bei Männern und Jugendlichen. Um dem vorzubeugen, gab Frau Frank viele Ratschläge und Beispiele zur gesunden und calziumreichen Ernährung wie grünes Gemüse, Nüsse, auch Ananas, vor allem aber Milch und Milchprodukte. Auch beim Mineralwasser ist darauf zu achten, wieviel Calzium enthalten ist.

Die teuersten Mineralwasser sind nicht unbedingt die besten. Entscheidend für die Knochendichte ist es, was in den ersten 30 Lebensjahren gegessen wurde, ob man genügend Reserven hat für das Alter.
" Bewegungsmangel, phosphatreiche Kost, Alkohol, Nikotin, Koffein und calziumarme Ernährung schaden den Knochen. Wenn man das beherzigt, kann man gesund bleiben bis auf die Knochen- bis ins hohe Alter", so Frank. Auf dem Bild sehen wir Renate Frank mit Landfrauen und den drei Mitarbeiterinnen der HVHS Silke, Kersten und Anke, die das gesunde Frühstück zubereitet haben.

 


Eine Idee wurde jetzt in die Tat umgesetzt. Bürgermeister Axel Flader und die Hermannsburger Landfrauen sorgen dafür, dass Hermannsburgs Ortsmitte schöner wird. 1000 Heidepflanzen wurden von der Gemeinde gekauft, zum Einpflanzen fanden sich 25 Landfrauen ein, die trotz des schlechten Wetters einige Stunden damit verbrachten, den Kreuzungsbereich an Krusen Ecke gärtnerisch hübsch zu gestalten. Damit haben sie sich auch verpflichtet, die Pflege zu übernehmen, die dann im Frühjahr ansteht.
Bürgermeister Flader und Bauamtsleiter Gallasch waren zu Beginn der Arbeiten anwesend und lobten das Engagement der Frauen. Bleibt zu hoffen, dass andere Vereine sich ermuntert fühlen, Ähnliches zu leisten. Die Bilder zeigen Landfrauen mit Bürgermeister und Bauamtsleiter.
 

"Auch Knigge läßt nicht mehr knicksen"
Unter dem Titel "Auch Knigge läßt nicht mehr knicksen" referierte Frau Doris Zick, die extra aus Goslar angereist war, im fast vollen Saal des Misselhorner Hofs.Mit einer amüsanten Beispielgeschichte-wie man sich nicht benehmen solle- stimmte Frau Zick uns auf das Thema ein. Über äußeres Erscheinungsbild, Small-talk, Vorstellung, Sitzordnung, Pünktlichkeit bis hin zum Umgang mit dem Handy in der Öffentlichkeit haben sich die Benimmregeln nicht wesentlich geändert.Takt- und Feingefühl sind immer noch die Grundpfeiler. Mit einem Satz Schopenhauers: " Gutes Benehmen ist wie ein Kissen. Es mag nicht viel mehr als Luft und Federn drin sein, aber es lindert den Aufprall!" schloss der interessante Vortag .
Das Bild zeigt Doris Zick und drei unserer Landfrauen.

Halbtagsausflug
Der letzte dieses Jahres führte uns nach Peine, wo wir unter fachkundiger Führung die Schokoladenfabrik Rausch besichtigten. Menschen auf der ganzen Welt glücklich zu machen mit edlen Trüffeln, Pralinen und Konfekt ist die Devise dieses Hauses. Wir lernten alles über die Kakaobohnen, die nur in wenigen Regionen der Welt wachsen und selten und kostbar sind, vom Anbau bis zur industriellen Fertigung der Schokolade. Interessant waren auch die 120 Jahre alten funktionstüchtigen Maschinen im Schokomuseum. Prunkstück ist der große Schokovulkan, der erste der Welt. Nach einer Filmvorführung im hauseigenen Kino ließen wir uns Torte und heiße Schokolade schmecken.
 Danach waren wir gestärkt zur Stadtführung durch Peine mit ihren vielen schönen Fachwerkhäusern. Dem berühmten Sohn der Stadt-Friedrich von Bodenstedt- der weltweit ein anerkannter Dichter war, setzte man hier ein Denkmal, ebenso wie dem Peiner Original Schicke-Schacke, der um die Jahrhundertwende Dienstmann und Bote der Stadt war. Den Abschluss bildete die ev. Kirche Sankt Jakobi, die nach der Renovierung 1994 als Juwel der Stadt Peine gilt und wahrhaftig eine Augenweide ist.
Die Bilder zeigen : Landfrauen mit Gästeführerin vor der Stadtbücherei und Landfrauen im Museum vor dem 2,50m großen Weihnachtsmann aus Schokolade.
 

Jahreshauptversammlung
Die Jahreshauptversammlung bereicherte unser Bürgermeister Axel Flader mit seiner Anwesenheit. Er stellte seine Arbeit, seine Projekte und konkrete Anliegen für Hermannsburg vor. Bei den folgenden Wahlen wurden die 1. Vorsitzende Ilsemarie Meyer und die Schriftführerin Ellen Fuhrken für jeweils 4 Jahre wiedergewählt, letztere mit 1 Gegenstimme. Stellvertretende Schriftführerin ist Margitta Kaltenbach. Auch der Reiseausschuss ( Bärbel Engfer und Angelika Behn ) wurde im Amt bestätigt. Kassenwartin Inge Meyer stand nicht zur Wiederwahl und wurde nach 12 Jahren exakter Kassenverwaltung verabschiedet. Ihre Nachfolgerin ist Brigitte Winkelmann, stellvertretend Adelheid Winkelmann. Kassenprüfer sind Barbara Feix und Angela Meyer. Weil sich niemand fand, den stellvertretenden Vorsitz zu übernehmen, erklärte sich Margrit Richter schließlich bereit, dieses Amt noch  kommissarisch für 1 Jahr weiteres auszufüllen.
Nach den Regularien las der Hermannsburger Wolfgang Kirks aus seinem neuesten Buch. Das Bild zeigt Axel Flader und Wolfgang Kirks eingerahmt von Hermannsburger Landfrauen.

Tagesfahrt durch das Calenberger Land
Unsere Tagesfahrt führte durch das Calenberger Land. Begleitet wurden wir von der Landfrau und Gästeführerin Elisabeth Goedeke. Erste Anlaufstation war das Lehr-und Forschungsgut Ruthe der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover. Hier bekamen wir Landfrauen einen Einblick in verschiedene Formen moderner Nutztierhaltung. Seit 1964 haben hier mehr als 10 000 Studenten der Tiermedizin das vorgeschriebene landwirtschaftliche Pflichtpraktikum absolviert.
Nach gutem Mittagessen im Gutscafe " Zur Wildente " in Giften wartete schon die märchenhafte Marienburg auf uns. Sie ist eines der eindrucksvollsten Baudenkmäler des 19. Jahrhunderts und war ein Geschenk des letzten Hannoverschen Königs Georg 5. an Königin Marie, seine Frau. Durch Schlossführer Ekke Geisel, der uns sehr engagiert vom Rittersaal bis zur Schlossküche leitete, bekamen wir viele Informationen über die Hannoversche Geschichte. Den Abschluss des schönen Tages bildete ein Besuch im Hofcafé Wittenberg, in dem wir uns bei Kaffee und Kuchen entspannen konnten.
Die Bilder zeigen zum einen die Landfrauengruppe auf der Treppe der Schlosskapelle mit Gästeführerin Elisabeth Goedeke und Schlossführer Ekke Geisel und zum anderen kleine Gruppen beim Kaffee.
 

Die jüngste LandFrau unseres Hermannsburger Vereins ist unter der Haube. Stephanie Tiller. geb. Peters heiratete am 3. Juli im Alter von 24 Jahren ihren Jörg in Hermannsburg in der Großen Kreuzkirche. Getraut wurden die beiden von Pastor Heine, und die Landfrauen standen Spalier. Unsere herzlichsten Wünsche begleiten sie.
 


Zum Dankeschön-Nachmittag fanden sich in diesem Jahr die Vorstandsmitglieder im schönen Garten unserer 1.Vorsitzenden Ilsemarie Meyer zusammen. Nach interessanter Besichtigung der Bio-Gas-Anlage und gemütlichem Grillen stellten sich alle zum Gruppenbild auf.

Ferienbetreuung der LandFrauen  
Sechs Landfrauen fanden sich bereit, in der Küche der Hermannsburger Grundschule mit 20 Kindern im Alter von 8 bis 12 Jahren zu kochen. Aufgeteilt in fünf Gruppen wurden Pizzateig, Kräuterbutter und Salat und Nachtisch bereitet. Daneben lernten die Kinder auch, Servietten zu falten, Tische hübsch einzudecken, selbst vorm Abwasch wollte sich niemand drücken. Jungen und Mädchen waren gleichermaßen fröhlich bei der Sache.
 

 
   

In der Filzfabrik
Der Halbtagsausflug ging nach Soltau, und in Röders Filzfabrik bekamen wir eine gründliche Einführung in die Filzwelt. Kaum einer von uns kannte vorher diese Fabrik, die sich mitten im Zentrum der Stadt in einem denkmalgeschützten Gebäude befindet. Sie wurde 1847 als Filzschuhproduktion gegründet und beschäftigt mehr als 120 Mitarbeiter. Nach leider zu kurzem Rundgang durch die Stadt und einem Besuch im Museum stärkten wir uns mit gutem Kuchen im Hofcafe in Ellingen. Zum Abschluss wurde die Kirche in Wolterdingen besucht mit dem eindrucksvollen Bronzetaufbecken aus dem 14. Jahrhundert. Man muss nicht immer in die Ferne schweifen!!


Morgentauwanderung
Die diesjährige Wanderung durch Tag und Tau führte über schöne Wanderwege entlang der Örtze bis nach Müden. Als kundigen und humorvollen Leiter hatten wir Dieter Schott engagiert, der einiges zu erzählen wußte. Unter einem alten Holunderbusch "fand" er eine Flasche Holunderwein, die gleich geleert wurde. Angelika Behn überraschte uns mit wohlklingenden Tönen auf dem Jagdhorn. Zum Abschluss gab es ein reichhaltiges Frühstück in der Müdener Jugendherberge.

 


 

Überraschungsständchen durch Angelika

Morgentauwanderung


Nur 16 Frauen unseres Vereins nahmen an der interessanten Führung durch das Bieneninstitut in Celle teil. Dabei lernten wir alles über die Bedeutung der Bienenhaltung, über Forschung und Entwicklung. Was ist der Unterschied zwischen Honigbienen und Wildbienen? Wie gefährlich sind Bienenstiche, und wie vermeide ich sie? Welchen Einfluss haben Pflanzenschutzmittel? Alle diese Fragen wurden beantwortet. Das Celler Institut für Bienenkunde bildet Berufsimker aus, bietet Freizeitimkern Fortbildungskurse und ist als überregionale Berufsschule mit staatlicher Abschlussprüfung zuständig für das gesamte Bundesgebiet. Wir sehen hier die Landfrauen vor dem Denkmal Caroline-Mathilde.
 


 

Die Tagesfahrt führte zunächst nach Bremen. Hier besuchten wir den schönen Rhododendron-Park, der mit rund 3000 Sorten und 550 Wildarten als zweitgrößte Rhododendronsammlung der Welt gilt. Im 2003 erbauten Botanika-Center begaben wir uns auf Entdeckungsreise zu den fernen Heimatregionen des Rhododendron und erkundeten exotische Naturräume und rätselhafte Kulturen.


 
 

Nach einem guten Mittagessen ging die Fahrt weiter nach Worpswede, dem international bekannten Künstlerdorf. Im Museum sahen wir berühmte Werke jener Maler, die einst diese Künstlerkolonie gründeten. Allen voran die bekannteste Malerin Paula Modersohn-Becker
 



Zwei treue, langgediente Ortsvertrauensfrauen des Hermannsburger Landfrauenvereins wurden geehrt. Friedeborg Ohlhoff ( links) war seit vielen Jahren Ortsvertrauensfrau für Baven. Ihre besonderen Qualitäten sind Handarbeiten, mit denen sie zwei große Handarbeitsausstellungen des Vereins bereicherte. Fünf Jahre lang gab sie Handarbeitskurse und brachte den Landfrauen ihre so geliebte Hardanger Stickerei bei. Alle persönlichen Einladungenskarten zu Jubiläen wurden von ihr handgestickt, und auf jedem Hermannsburger Frühling waren ihre gestickten Passepartoutkarten sehr gefragt. Ebenso Elfriede Klatt(rechts),seit Jahren zuverlässige Ortsvertrauensfrau und zuständig für den östlichen Ortsteil Hermannsburgs.Ihre Spezialität ist die Nähmaschine. In den letzten Jahren nähte sie unzählige Schürzen, Kissen, Decken,die auf keinem Hermannsburger Frühling fehlen durften. Auch ihre Näh-und Handarbeiten bereicherten die Handarbeitsausstellungen ungemein. Beide kommen weiterhin gern zu Veranstaltungen der Landfrauen und nehmen aktiv am Vereinsleben teil. Ilsemarie Meyer ( 1. Vorsitzende) sprach ihnen Dank und Anerkennung für ihre Arbeit aus.


Im letzten Vortrag der Landfrauen zeigte Sabine Dralle unter dem Titel: "Sitzplätze am Haus und im Garten" rechtzeitig zu Beginn der Gartensaison, wie man es sich im Garten gemütlich machen und seinen Garten intensiv erleben kann. Die Bedeutung des Sitzplatzes im Garten ist heute ausgeprägter als früher. Wer heut einen Garten anlegt, sorgt gleich für mehrere Sitzplätze, je nach Funktion und Himmelsrichtung. In vielen schönen Dias zeigte Frau Dralle Beispiele für Terrassenplätze. Abgrenzung, Überdachung, Sonnenschutz, Regenschutz, Bepflanzung und Raumbildung wurden ausgiebig erläutert. Der Mensch braucht Gemütlichkeit und Harmonie, auch im Garten. Mit diesen Bilder im Kopf gehen die Landfrauen in die Sommerpause.
Das Foto zeigt Sabine Dralle, eingerahmt von Landfrauen.


Die Ländliche Erwachsenenbildung LEB unter der Leitung von Ingrid Lehmann lud zum Tagesseminar mit dem Titel:"Kunst und Kultur im Celler Land".
38 Frauen und zwei Männer aus dem Landkreis folgten der Einladung und lernten die archtekturMeile kennen. Diese 1,8km lange Celler architekturMeile stellte Kunsthistoriker und Kulturpreisträger Dietrich Klatt sehr engagiert vor, erst in Lichtbildern, dann in natura. 4 Kirchen, 4 Schulen, meisterhaft gestaltete Wohnhäuser von Otto Haesler und eindrucksvolle Geschäftsbauten aus 4 Jahrhunderten säumen den Weg, an denen die Teilnehmer bisher achtlos vorbeigegangen sind." Man soll die Vielfalt und Besonderheit der oft nur flüchtig wahrgenommenen, am Wege liegenden Bauten sinnlich erfassen," so Klatt. Zum Abschluss des Rundganges durfte man im " Fürstenhof" die Rupfenmalerei und das berühmte Tapetenzimmer bewundern.


Zukunft braucht Herkunft!
Unter diesem Titel stellte Dr. Georg Gremels das Missionswerk und seine Wurzeln vor.
80 Landfrauen hörten ihm interessiert zu. Ging es doch in der Hauptsache um Ludwig Harms, den Begründer der Hermannsburger Mission. Hermannsburg feiert seit 1 Jahr das Ludwig-Harms-Jahr. Und passend fand dieser Vortrag im Ludwig-Harms-Haus statt. Dem setzte Gremels das heutige Missionswerk gegenüber, das von einer Frau geleitet wird und mit 19 Partnerkirchen verbunden ist. Er gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass es für alle 3 lutherischen Kirchen Hermannsburgs mal eine gemeinsame Abendmahlfeier geben möge.
Das Foto zeigt Ilsemarie Meyer mit Dr. Gremels. 2. Foto: Blick auf die Zuhörer (unten

 

Schlagen Frauenherzen anders?
Dieser Frage ging Dr. Peter-Christian Werner mit 120 Frauen unseres Vereins nach. Alle zeigten reges Interesse am Thema: Herzinfarkt bei Frauen. Frauenherzen schlagen nicht anders, obwohl sich ein Infarkt anders ankündigen kann als beim Mann. Für beide Geschlechter gelten jedoch die gleichen Risiken wie Rauchen, Diabetes, Übergewicht, Bluthochdruck, Cholesterin und angeborene Neigung. Mit der Aussage, dass die Infarktrate deutlich zurückgegangen sei und die Lebenserwartung steigt, gingen alle heim und hegen weiterhin die Hoffnung, alt zu werden und jung zu bleiben. Ein Blick in die Zuhörerschaft. Ilsemarie Meyer und Margrit Richter mit Dr.Peter-Christian Werner. (oben)
 

Interessanter Vortrag bei den Hermannsburger Landfrauen.

Referentin Brigitte Behn, Vorsitzende des Fördervereins"Offene Jugendarbeit Hermannsburg e.V." brachte gleich zwei hochkarätige Fachleute mit zur Frühstücksveranstaltung der Hermannsburger Landfrauen.Unter der Überschrift: Aufwachsen in öffentlicher Verantwortung, Kinder und Jugendliche im Celler Land, lernten die Frauen durch Ulrich Siegmann und Moritz Becker, wie man umgehen sollte mit dem heutigen Reizthema " Neue Medien".Jugendliche sind neugierig, oft unbekümmert, müssen sich ausprobieren, ihre Identität finden, suchen eine Orientierung und brauchen Freiraum. Aufgabe der Familie ist es, dabei zu helfen und durch Anerkennung, Lob und liebevolle Begleitung dafür zu sorgen, dass durch virtuelle Spielwiesen wie Internet, handy, Computerspiele, Killerspiele und Fernsehen keine Gefahren ausgehen. Filme im Fernsehen, Chatrooms im Internet ersetzen keine menschliche Betreuung.Falsch wäre es aber auch, das Internet zu verbieten. So wie kinder lernen, auf der Landstrasse mit dem Fahrrad zu fahren und LKWs auszuweichen, sollen sie lernen, im Internet Gefahrensituationen zu umfahren.
Das Foto zeigt v. l.drei Landfrauen, Moritz Becker,Praktikantin Laura Messerschmidt, Brigitte Behn, Jugendzentrum -"Fiesta"- Leiterin Birgit Lipownik, Ulrich Siegmann und Landfrau Elfi Schmidt.

Erster Vortrag im Neuen Jahr
 
Die Landfrauen starteten ins neue Jahr mit einem interessanten Vortrag von Dieter Peters unter dem Thema: Von Monarchen und Moneten".Sie erfuhren alles über Entdeckung, Abbau , Verarbeitung und Vermarktung der Kieselgur. Eingerahmt von den Regularien durch Ilsemarie Meyer, Jubiläumsrückblick in Gedichtform , verfasst und vorgetragen von Elisabeth Meyer und musikalische Impressionen mit Dieter Peters war dies ein gelungener Auftakt ins Neue Jahr.

Silberne Biene mit Niedersachsenwappen für Hanna Rosenbrock
Für ihre engagierte LandFrauenarbeit  wurde Hanna Rosenbrock  die Silberne Biene mit dem Niedersachsenwappen verliehen. Sie empfing die hohe Auszeichnung mitsamt Urkunde aus den Händen der Landesvorsitzenden Brigitte Scherb. Hanna Rosenbrock war 12 Jahre lang Vorsitzende des LandFrauenvereins Hermannsburg und ist seit vielen Jahren Mitglied  im Kreisvorstand der LandFrauen, zunächst als zweite Vorsitzende und jetzt als Kassenführerin.

Mit dieser Ehrung wurde Hanna Rosenbrock zu Beginn der Feier zum 80. Gründungsjubiläums des LFV Hermannsburg  im Dezember 2008 überrascht.

 


Verabschiedung langgedienter Ortsvertrauensfrauen
 
In  der Jahreshauptversammlung wurden zwei langjährige Ortsvertrauensfrauen von der 1. Vorsitzenden Ilsemarie Meyer verabschiedet. Margret Niemeyer ( 4.von links) war seit 1992 als Ortsvertrauensfrau für Hermannsburg/ Ost zuständig. Und Helga Rabe ( 4. von rechts ) betreute seit 1995 die Landfrauen im westlichen Ortsteil. Beide bekamen Dankesworte für ihre engagierte Arbeit und einen schönen Blumenstrauß. Nachfolgerin für Margret wurde Elfi Schmidt( links neben ihr) und für Helga Hannelore Lutz-Ahrens ( rechts neben ihr ). Verabschiedet wurden ebenfalls Anette Icken ( ganz links), die nicht mehr für den Reiseausschuss tätig sein kann und Rita Horn( 2.von rechts), stellv. OVF in Weesen.

Liebe im Schatten der Mauer
 
Die Vortragsreihe der Hermannsburger LandFrauen begann mit einem Vortrag mit Lichtbildern von Regina Cäcilia Albrecht. Sie las aus ihrem biographischen Roman: Nur 180m- Liebe im Schatten der Mauer. Sie erzählte die Geschichte ihrer großen Liebe im geteilten Deutschland, ihr Leben in Familie, Studium und Beruf.
Ihr Problem: sie lebte in der DDR, ihr Freund in der Bundesrepublik. Sie wurde als vermeintlicher Republikflüchtling verhaftet, ins Magdeburger Gefängnis gesperrt und kam aus dieser Schlinge nur heraus, indem sie alle Kontakte zum Freund in Westberlin abbrach. Die Flucht durch den bekannten Tunnel in der Bernauer Strasse misslang. Schließlich gelingt es , über Jugoslawien nach Österreich zu flüchten und den geliebten Freund nach 3 Jahren wiederzusehen. Das Buch wurde unlängst unter dem Titel: Grenzenlose Liebe verfilmt. Die Hermannsburger Landfrauen zeigten sich empört und entsetzt über den Wahnsinn der Unfreiheit und Bevormundung in der damaligen DDR

 

Das Foto zeigt die 1. Vorsitzende Ilsemarie Meyer mit Regina Cäcilia Albrecht und ihrem Mann Eckard Albrecht.
 

 

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